Bild: Uwe Anspach/ dpa

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Facebook entschuldigt sich bei Dunja Hayali für Löschung ihres Posts

09.08.2017, 08:54 · Aktualisiert: 09.08.2017, 13:36

Facebook hat sich bei Dunja Hayali entschuldigt, weil das Netzwerk am Dienstag einen Kommentar der ZDF-Moderatorin gelöscht hat.

"Unsere Reporting-Systeme sind dafür entwickelt, Menschen vor Missbrauch, Hassrede und Mobbing zu schützen, und wir bedauern, dass gelegentlich Fehler gemacht werden, wenn solche Reports bearbeitet werden – wie jetzt im Fall von Dunja Hayali", sagte eine Facebook-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa. (SPIEGEL ONLINE)

Worum geht es?

Um diesen Post:

Per Direktnachricht wurde Hayali von einem Nutzer beleidigt, als "Nutte" und "Ratte" beschimpft. Sie ist bekannt dafür, gegen Hasskommentare im Netz vorzugehen – und ließ sich auch diesen nicht gefallen.

Sie machte seinen Beitrag öffentlich, ohne den Nachnamen zu nennen. Und antwortete ihm in seinem Stil:

"Emre...du endgeiler Ficker"
Dunja Hayali

Viele Nutzer unterstützten Hayali. Der Post bekam mehr als 18.000 Likes, 1000 Shares und 3000 Kommentare. (stern.de) Doch dann löschte Facebook die Kommentare, weil es nicht den Gemeinschaftsstandards entspräche. Dazu zählen ein "respektvollen Umgang" und das Vermeiden von "sämtlichen Hassbotschaften".

Auch wenn Facebook sich jetzt entschuldigt, bleibt weiter das Problem bestehen, dass das Netzwerk zwar zunehmend gegen öffentlichen Hass vorgeht, nicht aber gegen den in privaten Nachrichten.


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"Feuer, Wut und Macht" – so hart reagiert Trump auf Nordkorea

09.08.2017, 08:24 · Aktualisiert: 09.08.2017, 08:54

Was ist passiert?

Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un drohen sich gegenseitig mit einem Angriff.

  • Wenn Nordkorea seine Drohungen fortsetze, werde er mit "Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat" reagieren, sagte Trump am Dienstag. Es sei für Nordkorea besser, den USA nicht weiter zu drohen. (SPIEGEL ONLINE)
  • Grund für seine beängstigende Aussage: Sowohl die USA als auch Japan haben herausgefunden, dass Nordkorea in der Lage ist, seine Raketen mit Miniatur-Atomsprengköpfen zu bestücken. Nordkorea scheint also näher an die Entwicklung einer Atomrakete herangekommen zu sein.
  • Aus Nordkorea kam direkt eine Antwort auf Trumps Drohung: Die kommunistische Führung in Pjöngjang prüfe einen Angriff mit einer Mittel- oder Langstreckenrakete auf die Pazifikinsel Guam, einem US-Außengebiet mit einem Luftwaffenstützpunkt. (Tagesschau)