Bild: dpa/Jörg Carstensen

Today

"Du endgeiler Ficker!" Dunja Hayali pöbelt zurück – und wird gelöscht

08.08.2017, 18:53 · Aktualisiert: 09.08.2017, 08:44

Es ist nicht das erste Mal, dass Dunja Hayali bei Facebook mit Hasskommentaren konfrontiert wird. Seit Jahren kämpft die Moderatorin gegen rassistische Beleidigungen bei Facebook. (DerWesten

Nach einer weiteren Hassbotschaft drehte Hayali den Spieß jetzt um – und wird dafür von Facebook abgestraft. 

Die Geschichte kurz zusammengefasst: Die ZDF-Moderatorin wurde per Direktnachricht bei Facebook angeschrieben. In der Nachricht wird sie unter anderem als "Nutte" oder "Ratte" beschimpft. Anstatt dem Nutzer in einer privaten Nachricht zu antworten, veröffentlichte sie den Text bei Facebook. Und schrieb dazu ihre Antwort – in seinem Stil. 

In dem Text bezeichnet Hayali den Nutzer als "endgeilen Ficker". Den Nachnamen des Nutzers machte sie unkenntlich und kommentiere es mit "Nicht, dass ihre Mama vor Scham im Boden versinkt". 

Ihr Umgang mit diesem Hasskommentar wurde gelobt. Auf ihrer Facebook-Seite bekam das Posting mehr als 18.000 Likes, 1000 Shares und 3000 Kommentare. (stern.de)

Jetzt hat Facebook diese Antwort gelöscht. In einem Posting schreibt Hayali: "Facebook hat den Beitrag zu Emre gelöscht. Er entspricht nicht den Facebook-Gemeinschaftsstandards." 

In diesen Gemeinschaftsstandards heißt es zum Beispiel, dass Facebook den "respektvollen Umgang" fördern möchte und dafür "sämtliche Hassbotschaften" entfernt. Klar – keine schlechte Idee, eine solche Beleidigung zu löschen. 

Nur blöd, dass Menschen Dunja Hayali und anderen Nutzern trotzdem weiterhin Hassbotschaften schicken können – ohne, dass Facebook eingreift. 

Dunja Hayali aber zeigt sich aber zumindest nicht beeindruckt: "Na dann allen einen schönen Tag. Wir sehen uns morgen Abend um 22.15 Uhr," schreibt sie. 


Gerechtigkeit

Welcher Wahlkampf-Slogan gehört zu welcher Partei?

08.08.2017, 18:20

Innere Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, eine bessere Zukunft, außerdem Arbeitsplätze, Arbeitsplätze Arbeitsplätze. Wahlversprechen gelten oft allgemein und austauschbar. 

Das liegt weniger daran, dass Parteien nicht wissen, wie sie ihre Inhalte rüberbringen sollen – sondern eher, dass sich komplexe politische Vorstellungen kaum in wenige Worte packen lassen. 

Nun steht Ende September die Bundestagswahl bevor und von CDU über SPD bis hin zur AfD haben die Parteien ihre Wahlkampagnen vorgestellt. Und mit ihnen ihre Wahlplakate.