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Tag 28: Trump wirft Obama vor, ihm Chaos hinterlassen zu haben

17.02.2017, 08:12 · Aktualisiert: 25.02.2017, 11:36

Was ist passiert?

Donald Trump hat am Donnerstag eine Pressekonferenz im Weißen Haus gegeben, um klarzustellen, dass er die Lage in den USA im Griff hat – den Arbeitsmarkt, die Außenpolitik, seine Minister (SPIEGEL ONLINE/ Washington Post). Nur die Medien, die berichten laut Trump weiterhin nur Falsches.

Was hat Donald Trump genau gesagt?

  • Vermutlich sei noch kein US-Präsident in so kurzer Zeit so erfolgreich gewesen wie er.
  • Er erfahre überall große Zustimmung, und es gebe eine Welle des Optimismus in der Arbeitswelt.
  • Seine Regierung laufe "wie eine gut eingestellte Maschine".
  • Die Medien seien sehr unehrlich. Die Journalisten verstünden nicht, was die Menschen im Land bewege.
  • Sein Vorgänger Barack Obama habe ihm jedoch "Chaos" hinterlassen. Seine Beispiele dafür: "Arbeitsplätze verlassen in Strömen unser Land, der Nahe Osten ist ein Desaster."
  • "Ich habe mit Russland nichts zu tun, ich habe keine Deals dort."
  • Und...
"Russland ist eine Fake News."

Noch einmal zum Vergleich – das ist in den vergangenen drei Wochen passiert:

  • Ende Januar hatte Trump einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus sieben mehrheitlich islamisch geprägten Ländern sowie für alle Flüchtlinge verfügt. Doch die Durchsetzung scheiterte vor Gericht.
  • Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn musste wegen seiner Nähe zu Russland zurücktreten. Er hatte noch vor Trumps Antritt mit einem Vertreter Russlands Gespräche über das Thema Sanktionen geführt und später dazu falsche Angaben gemacht.
  • Als eine seiner ersten Amtshandlungen strich Trump staatliche Zuschüsse für Organisationen, die im Ausland Abtreibungen anbieten.

Kündigte Trump etwas Neues an?

  • Ja, und zwar will er in der kommenden Woche ein neues Dekret zur Einreisepolitik der USA erlassen.
  • Arbeitsminister soll Alexander Acosta werden – er wäre der erste Kandidat lateinamerikanischer Herkunft in Trumps Kabinett.

Klick dich durch Trumps bisherige Arbeitstage als Präsident:

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Dieser Ikea-Katalog zeigt aus religiösen Gründen keine Frauen

16.02.2017, 17:38 · Aktualisiert: 17.02.2017, 17:17

Ikea hat in Israel eine Broschüre für strengreligiöse Juden aufgelegt – ohne Frauen und Mädchen auf den Bildern. Das Produkt ist direkt für die Haredim angefertigt, die ultraorthodoxe Gemeinschaft in Israel, damit sie "unsere Produkte genießen können im Einklang mit ihrem Lifestyle", heißt es dazu von Ikea Israel ("Times of Israel").

In dem Katalog sind nur Männer auf den Haushaltsfotos zu sehen. Der normale israelische Katalog hat hingegen Bilder von Familien auch mit Frauen.