Bild: Getty Images, Montage: bento

Today

"Feuer, Wut und Macht" – so hart reagiert Trump auf Nordkorea

09.08.2017, 08:24 · Aktualisiert: 09.08.2017, 08:54

Was ist passiert?

Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un drohen sich gegenseitig mit einem Angriff.

  • Wenn Nordkorea seine Drohungen fortsetze, werde er mit "Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat" reagieren, sagte Trump am Dienstag. Es sei für Nordkorea besser, den USA nicht weiter zu drohen. (SPIEGEL ONLINE)
  • Grund für seine beängstigende Aussage: Sowohl die USA als auch Japan haben herausgefunden, dass Nordkorea in der Lage ist, seine Raketen mit Miniatur-Atomsprengköpfen zu bestücken. Nordkorea scheint also näher an die Entwicklung einer Atomrakete herangekommen zu sein.
  • Aus Nordkorea kam direkt eine Antwort auf Trumps Drohung: Die kommunistische Führung in Pjöngjang prüfe einen Angriff mit einer Mittel- oder Langstreckenrakete auf die Pazifikinsel Guam, einem US-Außengebiet mit einem Luftwaffenstützpunkt. (Tagesschau)

Wie ist Trumps Aussage einzuschätzen?

Seine Drohung zeigt, dass Trump nicht auf Diplomatie setzt. Härter kann man eine Drohung an Nordkorea wohl kaum formulieren. Aber auch Pjöngjang verwendet eine ebenso aggressive Sprache:

In einer Stellungnahme kündigte ein nordkoreanischer Militärsprecher laut Nachrichtenagentur KCNA an, auf einen möglichen "Präventivkrieg" der US-Streitkräfte mit einem "totalen Krieg" zu reagieren, der "sämtliche Stützpunkte des Gegners ausrotten wird, auch auf dem US-Festland".

Beides zeigt, wie angespannt und ernst die Lage derzeit ist. Es ist der wohl gefährlichste Konflikt der Welt. Viele Experten raten jetzt dazu, schnell Diplomaten einzusetzen und Gespräche aufzunehmen.

Was wird getan, um den Konflikt zu lösen?

Ende Juli hatte Nordkorea eine Interkontinentalrakete getestet – mit einer Reichweite von 10.000 Kilometern, schätzen Experten. Sie ist damit auch in der Lage, Los Angeles oder Chicago zu treffen.

Daraufhin verschärfte der Uno-Sicherheitsrat am Wochenenden die Wirtschaftssanktionen gegen das Land. Nordkorea ging aber nicht auf Gesprächsangebote ein.

Was bisher in Trumps Amtszeit passiert ist:

Screenshot youtube
Imago/ZUMA Press
dpa/Andrew Harnik
1/12

Haha

Dieser Mann bekommt skurrile Angebote bei Instagram – weil er "nico" heißt

09.08.2017, 07:54 · Aktualisiert: 09.08.2017, 11:44

"Nico mit C oder mit K?" Das ist wohl so ziemlich die einzige Herausforderung bei diesem Namen. Ansonsten schön kurz, am Telefon gut zu verstehen. Nico eben. Ein Allerweltsname. 

Und gerade weil ihn so viele tragen, gibt es jetzt diese witzige Geschichte: