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14.01.2018, 11:54

130.000 Dollar: Diese Summe soll einer der Anwälte des US-Präsidenten der heute 38-jährigen Stephanie Clifford – alias Stormy Daniels – gezahlt haben, damit sie nichts über ihre Affäre mit Donald Trump verrät. Das berichtet die New York Times.

Clifford wollte nach Informationen der Zeitung kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 mit der Beziehung zu Trump an die Öffentlichkeit gehen. So erzählte sie Jacob Weisberg, dem Chefredakteur des Onlinemagazins "Slate", sie und Trump hätten sich im Jahr 2006 auf einem Golfturnier kennengelernt – also ein Jahr, nachdem er Melania geheiratet hat. Darauf sei eine Affäre gefolgt.

Stephanie Clifford alias Stormy Daniels, soll im Jahr 2006 mit Trump eine Affäre gehabt haben.

Stephanie Clifford alias Stormy Daniels, soll im Jahr 2006 mit Trump eine Affäre gehabt haben. (Bild: Getty Images/Ethan Miller)

Um zu verhindern, dass diese Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, soll Michael D. Cohen, einer von Trumps Anwälten, mit Clifford ein Schweigegeld von 130.000 Dollar vereinbart haben.

Ein Entwurf der schriftlichen Vereinbarung liegt der New York Times vor. Den Kontakt zu Weisberg und anderen Medien brach Clifford schließlich ab.

Michael D. Cohen bestreitet auf Anfrage der New York Times, dass es eine Vereinbarung mit Clifford gegeben haben soll.

Diese Gerüchte gehen schon seit 2011 um. Präsident Trump bestreitet die Geschehnisse, ebenso wie Ms. Daniels.
Michael D. Cohen

Cohen veröffentlichte außerdem ein Statement, datiert auf den 10. Januar, in dem Clifford erklärt, ihre Beziehung zu Trump beschränke sich auf ein paar gemeinsame öffentliche Auftritte and dass die Anschuldigungen, sie hätte eine sexuelle oder romantische Beziehung zu Trump gehabt, komplett falsch seien.

Sie bestreitet auch, dass es ein Schweigegeld gegeben hat.

Immer wieder gab es Berichte über Trumps Beziehungen zu Frauen, und nach seinem "grab them by the pussy"-Kommentar auch über seinen Umgang mit ihnen. Auch seine Treue gegenüber Melania wird angezweifelt. Das Playboy-Model Karen McDougal soll mit der Promi-Zeitschrift "National Enquirer" für 150.000 Dollar ebenfalls über ihre Beziehung zu Donald Trump gesprochen haben. Medien spekulieren, dass der Bericht nie veröffentlicht wurde, weil David Pecker, der Chef der Unternehmens "American Media Inc", zu dem der "National Enquirer" gehört, mit Donald Trump befreundet sei. (Daily Mail)

Der US-Präsident und seine Dreckslöcher und Desaster:


Today

H&M schließt Läden in Südafrika nach Protesten

14.01.2018, 11:37

Die Aufregung um ein Foto im Online-Shop der Modekette H&M hält an: Seit sich im Netz ein Screenshot verbreitet hat, auf dem ein dunkelhäutiger Junge einen Pulli mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" trägt, sieht sich das Unternehmen Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt.

In Südafrika kam es am Samstag vor sechs H&M-Filialen zu Protesten. Einige Demonstrierende gingen auch in die Läden hinein und verwüsteten diese teilweise. H&M schloss daraufhin vorübergehend alle Filialen im Land. Mitarbeiter oder Kunden wurden dem Unternehmen zufolge nicht verletzt. In einem Fall setzte die Polizei Gummigeschosse gegen die Demonstrierenden ein. (SPIEGEL ONLINE)