Bild: Getty Images / Mark Wilson

Today

Trump nennt Haiti und afrikanische Länder "Dreckslöcher", CNN rastet aus

12.01.2018, 09:13 · Aktualisiert: 12.01.2018, 09:29

Bei einem Treffen im Weißen Haus hat Donald Trump, der Präsident der USA, gefragt, warum denn so viele Menschen aus "shithole countries" ins Land kommen müssten – aus "Dreckslöchern". Bei dem Treffen sprachen mehrere Senatoren und Kongressabgeordneten über die Einwanderungspolitik. Es ging unter anderem darum, die Visa-Lotterie einzuschränken.

Dafür sollten Menschen, die vor Naturkatastrophen aus El Salvador, Haiti oder Guatemala geflohen waren, im Land bleiben dürfen. Die Trump-Regierung hatte im vergangenen Jahr begonnen, Flüchtlinge zurück nach Haiti zu schicken, eines der ärmsten Länder der Welt, das 2010 von einem Erdbeben verwüstet wurde. (bento)

Trump hingegen schlug vor, lieber mehr Menschen aus Ländern wie Norwegen aufzunehmen. (Washington Post)

Die Reaktionen auf den Dreckslöcher-Spruch sind verheerend. Denn offenbar geht es Trump nicht darum, dass qualifizierte Fachkräfte in die USA einwandern – sondern Norweger. Das aber ist keine Fähigkeit, sondern eine Herkunft. Die Äußerung ist rassistisch.

Trump-Anhänger hingegen verteidigen den Präsidenten: Er habe schlicht gesagt, was sich lange keiner getraut habe zu sagen: Einige Länder seien einfach "shitholes". Für den Mut, so etwas auszusprechen, sei Trump gewählt worden.

Auf CNN wurde Trump für seine rassistische Äußerung von mehreren Moderatoren angegriffen:


Musik

Das passiert, wenn Gzuz von der Polizei kontrolliert wird

12.01.2018, 08:38 · Aktualisiert: 12.01.2018, 14:36

Ein NDR-Team filmte den Einsatz und verrät uns, was der Beitrag nicht zeigt

Wer nur Gzuz und Polizeikontrolle hört, der denkt sich: Schnell weg!