Bild: Pete Marovich / dpa

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Trump Tag 119: Jetzt prüft doch ein Sonderermittler Trumps Russland-Verbindungen

18.05.2017, 14:23

Selbst für die meisten Republikaner war es eine Erleichterung: Ein Sonderermittler soll die Russland-Affäre rund um US-Präsident Trump aufklären. Übernommen hat die Ermittlungen der frühere FBI-Chef Robert Mueller. Er war der Vorgänger des von Trump gefeuerten James Comey und gilt in beiden Parteien als hoch angesehen.

Worum geht es?

Mueller soll untersuchen, welche Verbindungen Trump und sein Team zu Russland pflegten, noch bevor er zum Präsidenten wurde. Sicherheitsberater Michael Flynn musste bereits im Februar zurückgetreten, weil er noch vor dem Amtsantritt von Trump mit dem russischen Botschafter in den USA Gespräche über Sanktionen geführt hatte. Später hatte er das geleugnet. (bento)

Warum ist das wichtig?

Durch die Arbeit des Sonderermittlers können die zahlreichen Gerüchte und Vorwürfe endlich unabhängig geklärt werden. Bis heute ist unklar, ob Mitarbeiter von Trump im Wahlkampf Kontakt zur russischen Regierung hatten oder möglicherweise Hilfe aus Moskau erhielten. 

Mehrere Vertrauten gelten zudem als verdächtig, weil sie eigene geschäftliche Verbindungen nach Russland haben. 

Am Donnerstag tauchte eine Tonbandaufzeichnung aus dem vergangenen Jahr auf, in der Republikaner-Fraktionschef Kevin McCarthy spekuliert, Donald Trump könnte von Wladimir Putin Geld erhalten haben. (Washington Post)

Trump hat sich immer wieder gegen solche Behauptungen gewehrt – allerdings auch alle Forderungen nach Aufklärung zurückgewiesen. FBI-Chef Comey, der die Affäre ebenfalls untersuchen ließ, wurde von Trump gefeuert. (bento

Was darf der Sonderermittler?

Dass sich Trump bis zuletzt gegen einen Sonderermittler gewehrt hat, dürfte auch damit zu tun haben, dass dieser weitreichende Befugnisse und mehr Rechte als ein gewöhnlicher Staatsanwalt hat:

  • Er erhält unbeschränkten Einblick in die laufenden FBI-Ermittlung.

  • Er darf alle relevanten geheimen Dokumente anschauen.

  • Er kann praktisch jede Person als Zeugen vernehmen, die er als wichtig erachtet.

Falls er Belege für Verfehlungen findet, kann der Sonderermittler nach Abschluss seiner Untersuchungen auch Anklage erheben. (SPIEGEL ONLINE)

So waren die bisherigen 118 Tage mit Donald Trump: 

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