Today

Das ist der Deutsche, der Trumps Twitter-Account gelöscht hat

30.11.2017, 10:25 · Aktualisiert: 30.11.2017, 17:34

Jetzt hat er erstmals erzählt, was genau passiert ist.

Manchmal braucht es nur einen kleinen Klick, um viele Menschen für einen Augenblick lang glücklich zu machen. Bahtiyar Duysak hat genau das Anfang November geschafft:

Der Deutsche hatte den Twitter-Account von US-Präsident Donald Trump abgeschaltet.

Und dem Internet so elf Minuten Ruhe geschenkt, Ruhe vor Hasstweets, Pöbeleien und Prahlereien. Twitter hatte die Abschaltung damals als Panne bezeichnet und zugegeben, dass ein einzelner Mitarbeiter dahinter steckte. Der Mann sei gefeuert worden.

Nun hat TechCrunch diesen Mann entdeckt – Bahtiyar.

  • Bahtiyar kommt aus Deutschland.
  • Der Mitte-Zwanzig-Jährige war mit einem "Work & Travel"-Visum in den USA.
  • Der Job bei Twitter war seine letzte Station. Und der Tag, an dem er Trumps Account löschte, war sein letzter Arbeitstag.

Das sagt Bahtiyar über den Abend:

Die wichtigsten Zitate aus dem Video:

Es war ein Fehler. Ich habe es nicht mit Absicht gemacht.
Bahtiyar Duysak

Demnach wollte er Trumps Account nicht gezielt löschen – sondern tat es nur aus Versehen: "Ich habe niemanden gehackt. Ich habe nichts getan, wozu ich nicht autorisiert gewesen wäre. Ich habe kein Verbrechen begangen und mich an alle Regeln gehalten."

Er sei nicht allein verantwortlich, sondern es habe eine "Verkettung von Zufällen" gegeben. Was genau das bedeutet, führt Bahtiyar nicht weiter aus. Er gibt aber zu, dass er an seinem letzten Arbeitstag auch "müde" gewesen sei. Immerhin habe er "eine wilde Zeit in den USA" gehabt. Mittlerweile ist er wieder in Deutschland.

Lob will Bahtiyar nicht – eher in Ruhe gelassen werden. Er habe viel von seinen Profilen in sozialen Netzwerken löschen müssen.

"Es gibt wahrscheinlich Millionen Menschen, die gern etwas gegen ihn [Trump] unternehmen würden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Bei mir war es Zufall."


Today

Trump adressiert wütenden Tweet an die falsche Theresa May

30.11.2017, 08:41 · Aktualisiert: 30.11.2017, 08:52

Twittern will gelernt sein.

Dass Donald Trump seinen Emotionen auf Social-Media-Plattformen wie Twitter öfter freien Lauf lässt, ist bekannt. Und wer emotional handelt, dem passieren Fehler: 

Eigentlich wollte der US-Präsident auf Twitter gegen die britische Premierministerin Theresa May schießen. 

Der Grund: In Großbritannien hatte man kritisiert, dass Trump Videos der anti-islamischen Organisation "Britain First" retweetet hat.