Bild: Walt Disney Pictures / bento-Montage

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Solltest du die "Die Schöne und das Biest" gucken? Die Neuverfilmung im Schnell-Check

16.03.2017, 10:31 · Aktualisiert: 16.03.2017, 11:31

Keine Spoiler!

Endlich! Der am meisten erwartete Film des Jahres ist jetzt in den Kinos: Disneys "Die Schöne und das Biest" mit Emma Watson in der Hauptrolle läuft am Donnerstag an. Und jeder fragt sich: Ist die Neuverfilmung so gut wie das Original?

Wir haben ihn uns angesehen – der Film im Schnell-Check.

Spoiler-Warnstufe grün

In diesem Beitrag verraten wir ein bisschen was über die Serie, das Spiel oder den Film — aber eigentlich nichts, was dir den Spaß verderben könnte.

5 Dinge, die wir gut fanden:

  • Dass Emma Watson ihrer Rolle ein paar Kleinigkeiten hinzugefügt hat, sie geben Belle im Vergleich zum Original noch mehr Tiefe und Charakter. Beispiel: Sie erfindet eine Waschmaschine. So hat sie mehr Zeit zum Lesen und Lernen.
  • LeFou ist viel komplexer als sein animierter Vorgänger, der eigentlich nur ein etwas dümmlicher Sidekick von Gaston war. Und das liegt nicht nur daran, dass er Disneys erster LGBT-Charakter ist (bento). Josh Gad verleiht dem Charakter jetzt eine eigene Stimme – inklusive innerem Zwiespalt. Und: Seine Performance mit Luke Evans im Lied "Gaston" ist eine der besten Szenen des Films.
  • Der Film ist farbenfroh, laut und opulent – und entschuldigt sich dafür nicht. Gut so!
  • Wenn Ewan McGregor als Lumière "Be our Guest" singt und dazu das Geschirr in einem bunten Tanz über den Tisch fliegt, fühlt man sich zurück in "Moulin Rouge" versetzt. Hach!
  • CÉLINE DION IST WIEDER MIT EINEM NEUEN LIED DABEI!
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5 Fragen, die wir uns jetzt stellen:

  • Warum haben so viele Charaktere im Original einen britischen Akzent? Der Film spielt in Frankreich.
  • Warum sieht Lumière als einziger der lebenden Gegenstände so creepy aus?
  • Warum mussten neue Szenen hinzugefügt werden? Ernsthaft. Sie fallen aus der Geschichte heraus, ohne dem Ganzen wirklich etwas hinzuzufügen.
  • Warum bekommt stattdessen nicht beispielsweise LeFou mehr Raum? Tolle Performance von Josh Gad, spannender Charakter – davon hätten wir gerne noch mehr gesehen.
  • Und letztlich: Warum finden wir das Biest vor der Rückverwandlung in einen Menschen irgendwie attraktiver?!? (Das macht uns Sorgen.)

(Bild: Giphy)

Der Film ist genau das richtige für dich, wenn ...

  • ... du Fan von "Die Schöne und das Biest" bist.
  • ... dein Lieblingsgetränk so aussieht: rosa-blubbelnd-bunt mit Obst und Schirmchen.
  • ... im Leben gerne mal innehältst, um an den Rosen zu riechen.
  • ... du auf behaarte Männer stehst.

Der Film ist vermutlich nicht dein Ding, wenn du ...

  • ... Fan von "Die Schöne und das Biest bist" – und zwar so doll, dass du lieber gar keine Veränderung des Originals willst. (Verständlich!)
  • ... mehr so der Whiskey-auf-Eis-Trinker bist. Kein Schnickschnack, bitte.
  • ... aus Malaysia oder Russland kommst und sehr sozialkonservativ bist. (bento)
  • ... du eher auf rasierte Brust à la Prince Charming stehst.

Wie gut erinnerst du dich an die Originalversion von "Die Schöne und das Biest"? Mach den Test!

Die wichtigsten Infos zum Film in Kürze:

Originaltitel: "The Beauty and the Beast"

Regie: Bill Condon

Drehbuch: Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos

Darsteller: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Josh Gad, Emma Thompson, Audra McDonald, Ewan McGregor, Ian McKellen, Kevin Kline, Gugu Mbatha-Raw

Produktion: Mandeville Films, Walt Disney Pictures

Verleih: Walt Disney Germany

FSK: ab 6 Jahren

Länge: 129 Minuten


Gerechtigkeit

Tag 55: Auch Trumps zweites Einreiseverbot wird vor Gericht gestoppt

16.03.2017, 10:00 · Aktualisiert: 16.03.2017, 10:27

Was ist passiert?

Auch der zweite Versuch von US-Präsident Donald Trump, ein generelles Einreiseverbots für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern zu verhängen, wurde von einem Gericht gestoppt (SPIEGEL ONLINE).

Eigentlich hätte das Einreiseverbot am Donnerstag in Kraft treten sollen. Doch wenige Stunden zuvor verhinderte ein Gericht im US-Bundesgericht in Hawaii landesweit den neuen "Muslim Ban".

Der Richter Derrick Watson argumentierte, dass durch das Einreisedekret "irreparable Verletzungen" von Rechten zu befürchten seien. Weiter sagte er, ein vernünftiger Beobachter würde in dem Dekret die Absicht sehen, "eine bestimmte Religion zu benachteiligen".