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"Ich erkenne schon am Nachnamen, ob jemand durchfällt"

13.12.2015, 13:44 · Aktualisiert: 12.04.2016, 14:24

Studenten twittern über Alltagsrassismus an der Uni.

Sichtbar machen, das ist das Ziel der Aktion. Zeigen, was einige Studenten immer wieder auf dem Campus erleben. Manche lachen darüber, viele nerven die Sprüche und Fragen.

Andere fühlen sich verletzt von Kommentaren wie diesem:

Die "People of Color"-Hochschulgruppen der Unis Mainz und Frankfurt am Main haben am Samstag Studenten dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #CampusRassismus von ihren Erfahrungen zu berichten. Bis zum 18. Dezember läuft die Aktion. (Mehr Informationen bei Facebook)

Noch sind erst einige hundert Tweets dazu aufgelaufen. Der Aufruf hat aber Potential - das zeigen ähnliche Aktionen aus den USA und England. So teilten dort im vergangenen Jahr Harvard-Studenten auf dem Tumblr "I, too, am Oxford", welche Sprüche sie immer wieder hören.

Dabei hatte sich der Oxford-Tumblr damals von Harvard-Studenten inspirieren lassen:

In Deutschland hat jeder vierte Student ausländische Wurzeln, das zeigen Zahlen des Deutschen Studentenwerkes (Studie als PDF).

Einige von ihnen werden sich wohl leider in diesen Tweets wiederfinden:

Solche Tweets gibt es auch. Zum Glück.