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Wie kann ich die Briefwahl beantragen?

22.08.2017, 18:12 · Aktualisiert: 10.09.2017, 10:10

Am 24. September ist Bundestagswahl. Dann sind in ganz Deutschland von 8 Uhr bis 18 Uhr die Wahllokale geöffnet, in denen du deine Stimmen abgeben kannst. Gewählt wird das Parlament, das dann im Bundestag zusammenkommt – und aus dem die Abgeordneten eine neue Regierung bilden.

  • Das Prozedere ist einfach: Hingehen, Ausweis vorzeigen, Stimmzettel nehmen und in einer blickdichten Kabine die Kreuze machen.
  • Alle Deutschen ab 18 Jahre dürfen wählen. Sie bekommen vor dem 24. September eine Wahlbenachrichtigung – in der steht, wo ihr Wahllokal liegt.

Wenn du am Wahltag nicht da bist, kannst du vorab die Briefwahl beantragen. Hier steht, wie das geht:

Die Registrierung für die Briefwahl kannst du mithilfe deiner Wahlbenachrichtung vornehmen. Falls du noch keine im Briefkasten hast, kannst du den Antrag auch selbst schreiben.

  1. Dafür musst du dich in der Gemeinde deines Hauptwohnsitzes melden.
  2. Das geht entweder persönlich, per Brief – oder in viele Gemeinden auch per Mail.
  3. Einen Grund musst du nicht nennen, ein formloses Schreiben wie "Hiermit beantrage ich die Briefwahl" reicht aus.
  4. Was allerdings genannt werden muss: Name, Geburtsdatum und Adresse.
  5. Der späteste Zeitpunkt für den Antrag ist Freitag vor der Wahl, der 22. September bis 18 Uhr.

Dann bekommst du von der Gemeinde einen Wahlbrief zugeschickt.

Hey, nur einen!

Hey, nur einen! (Bild: Giphy)

Wie läuft die Briefwahl ab?

Im Wahlbrief ist der Wahlschein, der amtliche Stimmzettel, ein roter Umschlag, ein blauer Umschlag und einen Merkzettel zur Briefwahl. Das stellst du damit an:

  1. Kreuze eine oder beide Stimmen auf dem Stimmzettel an. Die Erststimme gilt einem Kandidaten aus deinem Wahlkreis, die Zweitstimme gilt einer Partei.
  2. Den Stimmzettel legst du in den blauen Umschlag und klebst diesen zu.
  3. Auf dem Wahlschein findest du eine eidesstattliche Erklärung, dass du die Wahl allein durchgeführt hast. Die unterschreibst du.
  4. Dann kommen der verschlossene blaue Umschlag mit der Erklärung in den roten Umschlag.
  5. Der rote Umschlag kommt dann zur Post, innerhalb Deutschlands musst du kein Porto bezahlen.

Bis spätestens 24. September, 18 Uhr muss der Umschlag einer zuständigen Stelle vorliegen. Wenn du ihn nicht persönlich einwerfen kannst, sollte er also spätestens am 21. September eingeworfen werden. Der Bundeswahlleiter empfiehlt den 20. September.

Wie geht es nach der Briefwahl weiter?

  • Die Wahlbriefe werden im zuständigen Wahlbüro gesammelt, aber noch nicht geöffnet.
  • Ab 18 Uhr am Wahlsonntag beginnen speziell zuständige "Briefwahlvorstände" mit der Auszählung der Briefe.
  • Ihre Ergebnisse werden direkt in die in den Wahllokalen abgegebenen Stimmen mit eingerechnet.

Alle Themen zur Bundestagswahl findest du hier.


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An welchen dieser Medizin-Mythen ist wirklich etwas dran? 

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