Bild: Bernd Wüstneck/dpa

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Wegen Briefwahl-Boom braucht NRW dringend mehr Helfer beim Auszählen

11.09.2017, 07:53

Am 24. September ist Bundestagswahl – und viele wollen schon jetzt ihre Stimme abgeben. Anstatt am Sonntag ins Wahllokal zu gehen, stimmen sie vorab per Briefwahl ab. In Nordrhein-Westfalen sorgt das jetzt für Engpässe.

In fast allen großen NRW-Städten gibt es einen Briefwahl-Boom. Und überall werden nun Helfer gesucht, die die Briefe am Wahlsonntag öffnen und auszählen. (WDR)

In vielen Städten ist die Nachfrage so groß wie nie:

  • Köln rechnet mit einem Rekord von 200.000 Briefwählern. 
  • In Düsseldorf liegen derzeit 50.000 Briefwahlanträge vor. Insgesamt wird mit 100.000 gerechnet, zehn Prozent mehr, als bei der vergangenen Bundestagswahl.
  • Mülheim geht von 25.000 Briefwählern aus, bislang haben rund 17.000 Menschen die Unterlagen beantragt (WDR).
  • Nur in Duisburg will anscheinend keiner vorab wählen, dort wurden 20 Prozent weniger Anträge gestellt als 2013.

Für die Auszählung all dieser Wahlzettel braucht NRW inzwischen mehr Helfer als in den Wahllokalen vor Ort.


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Hurrikan "Irma" wütet über Florida – und Menschen machen sehr dumme Dinge

11.09.2017, 07:45 · Aktualisiert: 11.09.2017, 08:02

"Ich habe Sicherheitsvorkehrungen getroffen."

Mit gewaltiger Wucht hat der Hurrikan "Irma" am Sonntagabend Florida erreicht. Die Innenstadt von Miami ist überschwemmt. Der Wetterdienst meldete mehrere Tornados an der Ostküste. 

"Irma" gilt als extrem gefährlich. Meteorologen warnten vor weiteren schweren Regenfällen und Sturmfluten, US-Präsident Donald Trump hat den Notstand ausgerufen. (bento/SPIEGEL ONLINE)

Trotz der Gefahr gibt es Menschen in Florida, die sich dem Sturm gegenüberstellen. Und zum Teil sehr dumme Sachen machen.