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Endlich: Behörde nimmt sich miese Hotline von O2 vor

12.09.2017, 12:38

O2 can't do

"O2 heißt sie herzlich Willkommen", sagt die Computerstimme. Im Hintergrund dudelt energetische Unterwassermusik. Und sie dudelt und dudelt. Manchmal so lange, bis der Kunde keine Lust mehr hat.

Nun hat O2 Rückmeldung endlich zu seinem Service bekommen – weil es oft gar nicht erst zu einem Gespräch kommt.

Die Bundesnetzagentur hat den Mobilfunkanbieter aufgefordert, seinen Kunden endlich besseren Service anzubieten.

Die Bundesnetzagentur gehört zum Wirtschaftsministerium und ist die oberste deutsche Regulierungsbehörde. Sie kontrolliert den Wettbewerb zwischen verschiedenen Firmen und versucht faire Bedingungen zu schaffen, unter anderem zwischen Strom- und Gasanbietern, aber eben auch zwischen Mobilfunkanbietern. (SPIEGEL ONLINE)

Nun tadelt die Bundesnetzagentur O2 – für die "faktische Nichterreichbarkeit der Hotline".

In einem Schreiben der Agentur heißt es, 2017 habe es von Kunden bislang 317 Beschwerden über Warteschleifen gegeben. Davon seien ganze 208 auf die O2-Hotline entfallen. (Handelsblatt)

Was droht O2 jetzt?

  • Rechtlich darf die Bundesnetzagentur O2 ihre Warte-Hotline nicht verbieten. Aber man habe "auf die Abstellung des Zustandes hingewirkt", heißt es von Behördenseite. Außerdem soll geprüft werden, ob die Regierung den Anbietern strengere Regeln für ihre Warteschleifen machen müsse.
  • O2 wehrt sich gegen die Vorwürfe. Es habe seine Erreichbarkeit erheblich verbessert, die Wartezeiten in der Hotline liegen im Durchschnitt. "Dass es sich um eine Nichterreichbarkeit handelt, ist unzutreffend", schreibt das Unternehmen. (SPIEGEL ONLINE)

O2 gehört gemeinsam mit E-Plus zum spanischen Anbieter Telefonica.


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