Bild: dpa/Bernd Wtneck

10.06.2018, 15:01

Offenbar hatte er sich verirrt.

Ein 8,65 Meter langer Buckelwal ist in Mecklenburg-Vorpommern tot an die deutsche Ostsee-Küste gespült worden. Das verendete Buckelwal-Weibchen war am Samstagnachmittag vor Graal-Müritz im Wasser treibend gesichtet worden.

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Wie lief die Bergung ab?

Einsatzkräfte von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Feuerwehr schleppten den Kadaver mit einem Boot an Land.

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Mit Traktoren und Feuerwehrwagen wurde der Wal den Strand hinaufgezogen und anschließend auf einen Laster verladen.

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Woran ist das Tier gestorben?

(Bild: dpa/Bernd Wtneck)

Nach einer ersten Begutachtung des Kadavers im Meeresmuseum Stralsund schätzten die Experten, dass der Buckelwal seit gut einer Woche tot ist. Das junge Tier sei schlecht ernährt, erklärte Timo Moritz von der Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund am Sonntag. Ob Verhungern aber die Todesursache war, könne erst nach einer vollständigen Sektion gesagt werden.

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Leben Buckelwale in der Ostsee?

(Bild: dpa/Bernd Wtneck)

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Eigentlich nicht. Wahrscheinlich hatte sich der Wal verirrt. Denn normalerweise leben die Tiere im Atlantik.

Es kommt aber immer wieder vor, dass einzelne Exemplare bis nach Rügen schwimmen und sich dort mit Hering vollfressen.
Timo Moritz

Diese Besucher nennen die Wissenschaftler "Irrgäste". In der Regel fänden die schlauen Buckelwale aber den Weg über die Nordsee zurück in ihre heimatlichen Gefilde zwischen Arktis und Karibik.

Mit Material von dpa


Fühlen

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Ab wann sollte ich mich fragen, ob wirklich noch alles in Ordnung ist?

Nils, 32, fragt: