Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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Unbekannter deponiert regelmäßig ein Pfund Hack am Bahnhof

13.11.2017, 18:11

Hackangriff in Berghausen

Ein Ort in Baden-Württemberg fahndet nach einem Mett-Phantom. Seit mehreren Wochen schon legt ein Unbekannter immer wieder einen Klumpen Hackfleisch am Bahnhof Berghausen in der Gemeinde Pfinztal ab.

Warum? Keiner weiß es.

"Wir stochern völlig im Dunkeln", sagt Nicolas Lutterbach zu bento. Er ist Sprecher bei der Albtalverkehrsgesellschaft (AVG), die das Gelände verwaltet. Seit Anfang Oktober würde immer wieder rund ein Pfund an einem Zaun auf Seiten des Gleisbetts platziert. Regelmäßig meldeten sich Reisende bei der Gemeinde oder sogar der Polizei. Doch die können nichts tun.

"Es gibt keinen polizeilichen Sachverhalt", heißt es bei der Pressestelle in Karlsruhe. Denn bei der geringen Menge handelte es sich nicht um illegal entsorgten Müll. Und bislang schließt die Verkehrsgesellschaft auch Giftköder aus.

Es wurden in der Nähe keine toten Tiere gefunden.
Nicolas Lutterbach

Außerdem seien Giftköder meist deutlich kleiner. "Bislang haben wir das Fleisch noch nicht untersucht", sagt Lutterbach. Denn wenn der Reinigungstruppe anrückt, sei meist schon ein große Teil verschwunden. Vielleicht hätten streunende Tiere, Katzen es gegessen.

Lutterbach hat eine ganz andere Vermutung, wer hinter den Hackklumpen stecken könnte.

"Vielleicht möchte jemand die Igel vor ihrem Winterschlaf füttern", sagt er. Mittlerweile habe die Geschichte sich so sehr verbreitet, dass es vielleicht schon Nachahmungstäter geben könnte.

(Bild: Patrick Pleul/dpa)

Auch die Bewohner aus Pfinztal haben ihre Theorien, die sie in einer Facebook-Gruppe austauschen. Die "Bruchsaler Rundschau", die als erstes über den Fall berichtete, hat die Diskussionen verfolgt. Viele Nutzer machten sich über den mysteriösen Vorfall lustig. Man solle doch mal im Supermarkt nachfragen. Derart hoher Hackfleisch-Konsum müsse doch auffallen, meint einer.

Und manche wollen sich selbst auf die Suche nach dem Hacktäter machen. Wie wäre es, eine Kamera zu installieren? Oder sich selbst auf die Lauer zu legen?

Bei der Verkehrsgesellschaft hingegen bleibt man entspannt.

"Wir haben noch keine Sonderkommission eingerichtet", sagt Lutterbach.


Fühlen

Warum mich Sex mit meiner guten Freundin glücklich macht

13.11.2017, 17:26 · Aktualisiert: 13.11.2017, 18:12

Hazel kenne ich schon viele Jahre. Zu Schulzeiten waren wir Nachbarn, trotzdem hatten wir nie viel Kontakt. Sie hatte eisblaue Augen, eine Stimme wie geschmolzene Schokolade und in ihren engen Jeans und schwarzen Stiefeln sah sie ziemlich heiß aus. Wäre mein Leben ein amerikanischer Teeniefilm, hätte ich mich wahrscheinlich längst in das Mädchen von nebenan verliebt. So aber kannten wir uns flüchtig, mehr aber auch nicht. 

Jahre später sahen wir uns wieder, zufällig, auf einer Hausparty, bei der die Leute Beerpong spielten und massenweise Alkohol aus großen roten Bechern kippten. Alle waren ziemlich betrunken, auch Hazel, die plötzlich die Idee hatte, mich mit ihrer besten Freundin zu verkuppeln. 

Es wurde nichts Ernstes daraus. Zumindest nicht mit dieser Freundin.