Bild: dpa/Ina Fassbender

08.01.2018, 11:41

Am 11. April 2017 wurde ein Anschlag auf den Bus von Borussia Dortmund verübt. Zehn Tage später wurde Sergej W. als Verdächtiger festgenommen und angeklagt. Jetzt hat er vor dem Dortmunder Schwurgericht die Tat gestanden. "Ich bedauere mein Verhalten zutiefst", sagte der 28-Jährige, der aber eine Tötungsabsicht bestreitet.

Er habe einen Anschlag vortäuschen wollen und dafür die Sprengvorrichtungen "extra so konzipiert, dass keine Personenschäden zu erwarten waren." (Deutsche Welle) Sergej W. ist unter anderem wegen 28-fachen versuchten Mordes angeklagt.

Insgesamt drei Splitterbomben wurden gezündet. Dabei wurde BVB-Spieler Marc Bartra schwer am Arm verletzt, ein Beamter erlitt ein Knalltrauma.

Der Anschlag ereignete sich vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco, kurz nachdem der Bus vom Teamhotel losgefahren war. (bento)

Laut Anklage ging es Sergej W. dabei vor allem um Geld. In der Woche vor dem Anschlag kaufte der 28-Jährige Optionsscheine und Kontrakte – im Wert von mehr als 26.000 Euro. Er schloss damit eine Wette auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie ab. Wäre sein Plan aufgegangen, hätte ihm das mehr als eine halbe Million Euro eingebracht.

Wie genau das funktioniert hätte, kannst du hier noch einmal nachlesen:


Fühlen

Wie es ist, wenn was fehlt: Vier Leute erzählen, was Heimweh für sie bedeutet

08.01.2018, 11:00 · Aktualisiert: 08.01.2018, 16:31

Damals, während der Klassenreise, vermissten wir unsere Eltern, sobald wir Bauchschmerzen hatten. Heute träumen wir von der Ferne, fliegen um die Welt und fangen Hunderte Kilometer entfernt von der Heimat ein neues Leben an.

Manche haben seltener Heimweh, können sich besser von wichtigen Menschen trennen. Anderen fällt das noch immer schwer – sie spüren auch heute, als Erwachsene, noch oft Sehnsucht nach Zuhause.