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11.07.2018, 12:18

Drei Fragen, drei Antworten

Jedes Jahr sterben Hunderte Radfahrerinnen und Radfahrer auf deutschen Straßen. Im Durchschnitt stirbt jeden Tag eine oder einer von ihnen (ADFC). Besonders in Berlin scheint die Situation für Radfahrerinnen extrem gefährlich zu sein. Die Hauptstadt ist laut Ergebnis einer Auswertung des französischen Datenjournalisten Nicolas Kayser-Bril die gefährlichste Radfahrerstadt Europas (bento).

Oft werden Radfahrerinnen von Lkw-Fahrerinnen und -Fahrern beim Abbiegen übersehen. Um sie davor zu schützen und größere Unfälle zu verhindern, sollen künftig elektronische Abbiege-Assistenten für Lkw eingesetzt werden.

Wie soll das funktionieren?

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) setzt zum besseren Schutz von Radfahrerinnen und Radfahrern, Fußgängerinnen und Fußgängern vor gefährlichen Lkw-Unfällen auf freiwillige Umrüstungen und verlässt sich dabei vorerst auf die Eigeninitiative der Speditionen und Logistikunternehmen.

"Es tut sich etwas, aber jetzt müssen wir ordentlich anschieben", sagte Scheuer am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit Vertretern der Autoindustrie, Logistik, Prüforganisationen und des Autofahrer- und Fahrradfahrerclubs. "Jetzt machen wir den ersten Schritt: in Deutschland zu schauen, dass alle mitmachen."

Wie kann der Abbiege-Assistent helfen?

Immer wieder kommt es im Straßenverkehr zu schweren Unfällen, wenn meist erhöht sitzende Lkw-Fahrerinnen Radfahrer, die sich neben ihrem Fahrzeug befinden, im toten Winkel übersehen. Abbiege-Assistenten können helfen, indem sie beispielsweise Warnsignale aussenden.

Machen die Unternehmen mit?

Mehrere Unternehmen, darunter Edeka, Aldi und DB Schenker, haben sich im Zuge der "Aktion Abbiege-Assistent" des Verkehrsministeriums bereits dazu verpflichtet, vor einem verbindlichen Einführungsdatum auf EU-Ebene ihren Fuhrpark mit technischen Systemen auszurüsten.

Mit Material von dpa


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