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16.12.2017, 13:19 · Aktualisiert: 16.12.2017, 13:19

Was wohl geholfen hat: Erst vor wenigen Monaten hatten Tierschützer ein Event des Labels gestürmt.

Das Modelabel Michael Kors will künftig auf Pelze verzichten. Momentan wird in einigen Designs der Firma noch Pelz verwendet – unter anderem von Koyoten und Hasen. Das soll sich nun ändern, binnen einen Jahres sollen alle Kleidungsstücke komplett pelzfrei sein.

Das hat das Unternehmen jetzt bekannt gegeben. Die Regelung soll sowohl für die Modelinie Michael Kors selbst, wie auch für die Tochterfirma Jimmy Choo gelten (The Guardian)

Designer des Unternehmens hätten künstliche Stoffe entwickelt, die echtem Tierpelz täuschend ähnlich sehen.

Unter anderem Tierschützer hatten das Unternehmen zum Umdenken bewegt:

Vor einem halben Jahr stürmten Aktivisten eine Bühne im New Yorker Metropolitan Museum of Art – als Designer Michael Kors dort gerade eine Rede hielt. Sie blockierten die Bühne und protestierten gegen Kors Nutzung von echten Pelzen für seine Kollektionen.

Hier könnt ihr die Aktion sehen:

Die Tierschutzorganisation Peta freute sich über die Ankündigung des Modelabels. "Das ist ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk für alle Tiere", sagte Peta-Vizepräsident Dan Mathews. "Wir freuen uns, dass sich die Firma weiterentwickelt."

Immer mehr Modefirmen denken um: Bereits im Oktober hatte Gucci angekündigt, künftig auf Pelz verzichten zu wollen.

Und auch in Deutschland geht es voran:


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Seehofer ist neuer, alter CSU-Chef. Doch die Jugend setzt bereits auf Markus Söder

16.12.2017, 12:12 · Aktualisiert: 16.12.2017, 16:31

Vier Fragen an den Landesvorsitzenden der Jungen Union.

Die CSU erfindet sich gerade neu. Neun Jahre lang war Horst Seehofer der Vorsitzende der Partei, jetzt wird Markus Söder als neue Führungskraft aufgebaut. In der Partei gab es lange Streit, Seehofer hält an seinem Posten fest.

Beim Parteitag in Nürnberg wurde er am Samstag mit 83,7 Prozent der Stimmen erneut zum Parteichef gewählt (SPIEGEL ONLINE). Ein für ihn schlechtes Ergebnis – vor zwei Jahren hatte er noch 87,2 Prozent erhalten.

Längst wird in der CSU ein sanfter Übergang hin zu Markus Söder vorbereitet – zu Seehofers größtem Konkurrenten.