09.05.2018, 14:49 · Aktualisiert: 16.05.2018, 08:56

Style ist halt nicht mein Stil

Zeit für ein ganz kleines Experiment? Dann denk mal bitte an einen besonders individuellen Menschen. Du weißt schon: einen Exzentriker, einen, der nicht so ist wie alle anderen.

(Bild: Giphy)

Hast du einen im Kopf? Dann wette ich, dass dein Individualist auch höchst individuell aussieht. Vielleicht denkst du an Lady Gaga. An Prince (möge er in Frieden ruhen!). An Björk im Schwanen-Kostüm.

Wie dein Exzentriker sehr wahrscheinlich nicht aussieht: normal. Auf keinem Bild ist er in Dad-Jeans zu sehen. Und sie würde eher sterben, als irgendwo im braunen Cord-Rock zu erscheinen. Habe ich Recht?

Klingt ja auch erstmal logisch: Wer innen drin total außergewöhnlich ist, dem sieht man das automatisch auch von außen an. Wer nonkonform denkt, kommt nicht im Anzug. Wer seiner Zeit in Gedanken voraus ist, kleidet sich auch nicht in der aktuellen Mode. Klar.

(Bild: Giphy)

Nur leider gar nicht klar. Ganz im Gegenteil. Weil nämlich Folgendes: Individuell aussehen kostet Zeit.

Du musst nämlich…

  • …Läden finden, in denen sonst kaum einer einkauft.
  • …das nötige Geld dafür verdienen (denn diese Läden sind in der Regel teurer).
  • …dir Gedanken über Outfits machen, musst Modezeitschriften lesen (um sie gekonnt ignorieren zu können), den Pulli an die eine Hose halten und dann an die andere Hose und dann wieder an die erste Hose, weil die vielleicht doch besser war.
  • …noch mal in den Laden, weil dein Outfit nach einem geflochtenen Gürtel „verlangt“.
  • …jeden Morgen mindestens eine Stunde einplanen (vor allem als Frau) für Make-Up und Nägel und Haare. (Heute lieber verwuschelt wie ein irres Genie? Oder ironisch-korrekt?)

Wenn du das alles einberechnest, merkst du: Wer seinen ganz eigenen Style haben will, der muss darauf einen guten Teil seiner Woche verwenden. Und das ist natürlich völlig in Ordnung. Mehr als das: Mode und persönlicher Stil können ja selbst Kunst sein. Paradiesvögel machen jede Party interessanter. Und wieso sollte man sich überhaupt in ein Straßencafé setzen und Passanten beobachten, wenn nicht wegen diesen wunderbar bunten Menschen (bzw. Echsen)?

(Bild: Giphy)

Nur muss man halt rechnen: Jede Stunde, die du deinen Brotjob machst, um dir dein Designer-Shirt leisten zu können, ist eine Stunde, die du nicht für andere Dinge nutzen kannst. In dieser Zeit lernst du kein neues Talent, mit dem du deine Freunde unterhalten könntest. Du liest kein Buch, das deine politischen Ansichten verfeinert und damit interessanter macht. Du lernst – vom Verkäufer abgesehen – niemand neues kennen, der deine Individualität durch seine Individualität bereichert. Du schreibst kein Gedicht, malst kein Bild.

Kurz: Du tust nichts, um deine angeborene Einzigartigkeit weiter zu befeuern. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen arg verallgemeinert, aber grundsätzlich gilt: Wenn du den Großteil deiner freien Zeit damit verbringst, einen individuellen Style zu pflegen, wirst du als Person eher weniger interessant. Dann finden Leute dich wahrscheinlich erstmal faszinierend, denken sich aber nach dem ersten Gespräch:

(Bild: Giphy)

Dafür kann man sich entscheiden. Wie gesagt: Ein außergewöhnlicher Stil ist für die Menschen um einen herum auch eine Bereicherung.

Ich für meinen Teil will das aber nicht. Statt Modezeitschriften lese ich lieber einen interessanten Roman. Anstatt shoppen zu gehen, treffe ich mich lieber mit Freunden zum Kaffee oder geh in die Sneak Preview. Anstatt morgens eine Stunde im Bad zu stehen, bleibe ich lieber liegen und träume vor mich hin. So hat jeder seine Prioritäten, schätze ich.

Und bei den Dingen, die ich anziehe und mit denen ich mich umgebe, achte ich dann zwar darauf, dass sie zu mir passen – dass sie sich auf mich einstellen, anstatt mich zu verbiegen – aber sie müssen deswegen weder flippig noch "nie da gewesen" sein. Mir deshalb zu unterstellen, ich sei weniger individuell – wie es viele Menschen leider immer noch tun – ist nicht nur oberflächlich, sondern schlichtweg falsch.

Auffällig gestylte Menschen sind nicht automatisch individueller. Vielleicht (nur vielleicht) ist es sogar umgekehrt.

(Bild: Giphy)

Kundeninformation

 

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MBUX steht übrigens für Mercedes-Benz User Experience und begeistert mit allem, was ein Mobile Device ausmacht: Intuition, Personalisierung, Sprachsteuerung. So muss eine benutzerfreundliche Vernetzung von Auto und Fahrer aussehen: Das Auto passt sich dir an, nicht umgekehrt.  

"So wie Du" eben. 

Und das Beste: Obendrein bietet die neue A-Klasse eine ganze Reihe an Fahrassistenzsystemen, die du bisher nur aus der Luxusklasse kennst. Weil Individualität und höchste Ansprüche keine Gegensätze sind. 

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