Style

Wie geil sind Brautkleider für unter 300 Euro?

14.01.2017, 17:55 · Aktualisiert: 15.01.2017, 14:09

Wir haben sie getestet

Mehr als tausend Euro hatte eine Freundin für ihr Hochzeitskleid ausgegeben, jetzt hing es träge an einem Bügel an der Gardinenstange im Wohnzimmer. Ein einziges Mal hatte sie es nach der Trauung noch angezogen. Nur um zu schauen, ob das schulterfreie Kleid im Meerjungfrauen-Schnitt noch passte. Tat es.

Doch so zur Geltung kommen wie an ihrem Hochzeitstag würde es nie wieder. Eng anliegend an ihrem Körper, mit Spange im Haar und von Parfüm bedeckt.

Welche hochzeitswillige Frau stellt sich nicht die Frage:

Soll ich wirklich so viel Geld für ein Kleid ausgeben, das ich nur einmal tragen werde?

Schöne Kleider kosten eben mehr, meinen viele. Gerade am Hochzeitstag wollen sie mindestens so wie Herzogin Kate bei ihrer Trauung mit Prinz William aussehen. Doch lässt sich dieser Traum nicht auch für weniger Geld realisieren?

Wer gerade die Ausbildung oder das Studium hinter sich hat und die eigenen Eltern nicht Tausende Euros beisteuern wollen, suchen bei Location, Ring, und eben dem Kleid nach günstigen Alternativen.

Wir haben Kleider online bestellt und wollten wissen: Gibt es ein Traumkleid, das weniger als 300 Euro kostet?

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Und so lief der Test:

Welche Kleider haben wir geshoppt?

Wer mit der Brautkleidsuche beginnt, will erst einmal herausfinden: Was passt eigentlich zu mir? Deshalb haben wir einen bunten Mix bestellt – aus kurz und lang, mit Spitze, ganz schlicht, von schulterfrei bis langärmlig, von verschiedenen Marken bei Asos, Zalando und BonPrix.

Alle Kleider und ein kurzes Fazit:

ASOS
Annika Eliane Krause
zalando
Annika Eliane Krause
ASOS
Annika Eliane Krause
bonprix
Annika Eliane Krause
zalando
Annika Eliane Krause
zalando
Annika Eliane Krause
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Sahen die Kleider so aus wie auf den Bildern?

So weit liegen Foto und Original nicht auseinander. Die Stoffe erscheinen auf den Bildern aber oft feiner, fühlen sich dann aber kratzig an. Wir haben uns bei der Bestellung an die Größentabelle gehalten, jedes Kleid passte – einige waren etwas zu kurz, saßen am Bauch etwas eng. Das hängt natürlich individuell an der eigenen Figur.

Wie ist das Preis- Leistungsverhältnis?

Bei Kosten von unter 300 Euro darf man vielleicht kein Designer-Kleid erwarten – aber zumindest gut vernähte Stoffe und keine gezogenen Fäden. Das war bei etwa der Hälfte der Kleider nicht der Fall.

Zwei Kleider von Asos kamen in einem Karton mit Kleidersack, alle anderen simpel verpackt in Plastiktüten. So haben wir uns in Träumen den Kleiderkauf nicht vorgestellt. Sobald wir die Tüten öffneten, roch es häufig nach Synthetik.

Was sollte man beim Einkauf beachten?

  • Wer online fündig werden möchte, sollte sich eine große Auswahl an Kleidern bestellen. Es kann lange dauern, bis eines dabei ist, dass zur eigenen Figur passt und dann auch noch edel aussieht. Schließlich fehlt die Beratung wie in einem professionellen Brautmodengeschäft.
  • Das Besondere an der Brautkleidsuche: Freunde, die vor der Kabine warten und Sekt trinken. Ihre Gesichter verraten gleich, ob das Kleid passt oder nicht. Bei einem Online-Kauf muss das nicht unbedingt entfallen. Mit Freunden zusammen macht es sicherlich mehr Spaß, die Kleider aus der Plastiktüte zu reißen.
  • Behaltet die Kleider etwas länger an, um herauszufinden, ob sie auch wirklich bequem sind. Gerade ein Hochzeitskleid muss nicht nur gut aussehen, sondern darf auch nicht verrutschen – bei der Umarmung der Gäste, beim Essen und vor allem beim Tanzen.

Ist das Traumkleid dabei?

Die Online-Suche lohnt sich auf jeden Fall. Einige Kleider sahen nach Karnevals-Verkleidung aus, andere erreichten mindestens das Niveau eines Abschlussball-Kleides, und eines hätten wir tatsächlich gekauft. Ob es sich dabei um ein Traumkleid wie bei einer Adelshochzeit handelt? Natürlich nicht.

(Bild: Annika Eliane Krause)


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