Bild: Ellesse

Style

Rückkehr der Sport-Logos: Warum wieder alle Ellesse tragen

10.08.2017, 12:55

Viele vermissen die gute alte Zeit. Und tragen sie jetzt wieder: Überall sieht man die Looks und Trends aus längst vergangenen Tagen, als die Welt (zumindest in der diffusen Erinnerung) noch eine bessere war.

Mit dem "Champion"-Logo auf der Brust, der "Fila"-Mütze auf dem Kopf und Adiletten an den Füßen träumen sich viele zurück in die Vergangenheit. Und zeigen auch ein bisschen Marken-Prolligkeit: Statt schlichter Shirts kommen Klamotten mit knalligen Logos zurück. Hauptsache, es steht schön breit lesbar auf der Brust.

Ein bisschen Nostalgie muss sein. Seit einer Weile gesellt sich eine weitere Sportmarke von früher dazu.

Das Croissant mit den roten Enden? Der orange-rote Halbmond? Es ist Ellesse.

Früher war die italienische Marke ein klassisches Sportlabel, vergleichbar mit Champion oder Fila. Aus den Initialen des Gründers Leonardo Servadio – L.S. – entstand der Markenname "Ellesse". In den siebziger Jahren wurde das Label mit seinen Skijacken- und Hosen erstmals richtig populär.

Auch auf den Tennis-Courts der Welt tauchte Ellesse immer öfters auf. 1985 holte der damals 17-jährige Boris Becker mit dem orange-roten Logo auf der Brust seinen ersten Grand-Slam-Titel in Wimbledon.

(Bild: Getty Images/ Steve Powell)

Heute bleibt die Marke ihrem sportlichen Look nach wie vor treu. Schlichtes Design, keine grellen Farben, dafür das Marken-Logo und der Schriftzug "Ellesse" prominent auf Brust oder Ärmeln platziert.

Und wer trägt die Pullis und T-Shirts jetzt? Die Hipster natürlich. So sieht der Style aus:

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Und? Nostalgisch geworden? Mit dieser Umfrage kannst du dich noch ein bisschen in diesem Gefühl suhlen:


Art

Fotografin fragt Tinder-Dates, was an ihr schön ist

10.08.2017, 12:48 · Aktualisiert: 13.08.2017, 17:45

Auf Tinder kann ein Foto alles entscheiden: Bizepsflex vorm Spiegel? Weg damit! Strickmütze und Welpenblick? Swipe nach rechts! 

Die App macht Oberflächlichkeit zur obersten Regel. Und obwohl sich die meisten User dessen bewusst sind, hat Tinder einen festen Platz in unserer Dating-Kultur eingenommen.

Die Berliner Fotografin Eylül Aslan hat sich dem Thema mit einem Projekt genähert: Sie hat sich über Tinder mit Männern getroffen und sie gefragt, welchen Teil ihres eigenen Körper diese am meisten mögen – und welchen am wenigsten.

Danach waren die Männer an der Reihe, Eylüls Körper zu beurteilen: