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Style

Und der neueste Modetrend ist ... die Deliveroo-Jacke!

14.08.2017, 18:19 · Aktualisiert: 16.08.2017, 09:21

Du dachtest, das plötzliche Hip-Werden der Ikeatasche könne nichts mehr toppen? Falsch gedacht. Denn jetzt ist ein anderes Unternehmen in der Fashion-Szene angesagt: der Essenslieferdienst Deliveroo!

Denn nichts ist in der Hipsterszene attraktiver, als ein mintgrünes, reflektierendes Statement-Piece.

Der Trend kommt wie so oft aus London. Dort setzt der gemeine Fashion-Vorreiter momentan auf die türkise Multifunktionsjacke mit Reflektorstreifen.

Weil: Pastellfarbe + Känguru + leuchtet im Dunkeln = perfekt für jeden Rave.

(Bild: Depop)

Auf Plattformen wie eBay, Depop und Wavey Garms – der trendigsten Fashion-Seite Großbritanniens – werden die Jacken gebraucht verkauft. Teilweise für mehr als 50 Pfund.

Die Verkäufer sprechen von "guter Qualität" und "wasserfest". Deliveroo selbst schrieb zum Start der neuen Kollektion stolz auf seinem Blog, die Jacken seien im stürmischen schottischen Regen auf ihre Durchhaltefähigkeit getestet worden. Aber sie seien gleichzeitig auch stylish.

Das sehen die Privatverkäufer offenbar ähnlich. In den Inseraten ist oft von "wavey" die Rede – das ist Slang und bedeutet sowas wie cool.

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Und was sagt Deliveroo zu dem Trend?

"Wir freuen uns riesig über die positive Resonanz", sagt Valentina Slaviero, die Marketingleitung von Deliveroo Deutschland. Klar, schließlich bringt es Aufmerksamkeit. Frei verkaufen will das Unternehmen die Jacken allerdings nicht, obwohl es laut Deliveroo schon einige Anfragen gegeben hat.

Klug, denn jeder Hype lebt auch immer von einem begrenzten Angebot.

Die Begeisterung für eine Business-Klamotte ist nicht neu.

Zuletzt liefen die selbsternannten Trendsetter der Welt plötzlich mit DHL-Shirts und Ikea-Bauchtaschen herum:

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Und für die Essenslieferanten könnte der Verkauf ihrer Kleidung eventuell ein netter Zusatzverdienst sein. Immerhin protestieren die Fahrer von Deliveroo immer wieder in mehreren Ländern gegen ihre Arbeitsverträge und für höhere Löhne. (Berliner Zeitung, Guardian)

Andererseits: Ob sich das Geschäft lohnt, ist fraglich. Fahrer aus England und Australien berichten beispielsweise von einem Pfand für Jacke, T-Shirt und die Lieferbox, das sie bei Job-Beginn hinterlegen müssen. Die Angaben liegen zwischen 120 britischen Pfund und 220 australischen Dollar. Da bringt es finanziell meist mehr, die Jacke am Ende zurückzugeben.

Deliveroo Deutschland erzählte auf Anfrage, dass festangestellte Fahrer keine Gebühr zahlen müssen. Selbstständige Food-Kuriere können das Equipment gegen eine Kaution erhalten. Wie hoch diese ist, teilte das Unternehmen nicht mit.

Bisher ist der Trend hierzulande allerdings ohnehin noch nicht angekommen. Falls ihn jemand starten möchte, muss er also wohl einen Fahrradkurier abpassen und ganz schön viel Überzeugungsarbeit leisten.


Advertorial

Rein ins Auto, raus aus der Stadt!

14.08.2017, 17:37 · Aktualisiert: 29.08.2017, 14:52

Auf einen Weekend-Trip mit dem neuen GLA

Ob übers Wochenende auf ein Festival oder zu Freunden in den Garten, ob ans Meer oder in die Berge: Spätestens seit du 16 warst, hast du jede Gelegenheit genutzt, um den Alltag hinter dir und dich mal ein bisschen gehen zu lassen. Denn um den Kopf freizukriegen und mal wieder Zeit mit den Menschen zu verbringen, die du am liebsten hast, gibt es auf der Welt…

…nichts Besseres als einen spontanen Weekend-Trip!

Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Nur dass du inzwischen natürlich ein anderes Leben führst. Du hast wahrscheinlich seltener Zeit für solche Ausflüge, wodurch sie für dich noch wertvoller werden. Du hast höhere Ansprüche, was Qualität und Komfort angeht. (Du tauscht beim Festival dein ranziges Einmann-Zelt gegen die luxuriöse Glamping-Variante.) 

Und du hast vielleicht deine eigene Familie dabei, wodurch so ein Trip natürlich auch ganz schön kompliziert werden kann. Vor allem, wenn man eine so bewegte Vergangenheit hat, wie die Leute in unserem Kurzfilm...