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Style

Endlich! Der Badeanzug kommt zurück! Und er sieht besser aus denn je!

02.04.2017, 10:47 · Aktualisiert: 07.04.2017, 12:11

Jahrelang hatten scheinbar alle Frauen in Schwimmbädern und an Stränden nur Bikinis an. Der Badeanzug war dagegen verschrien als etwas, das man nur anzog, um sein Bäuchlein zu kaschieren. Dabei ist das Quatsch: Erstens stehen wir zu unseren Bäuchlein, zweitens haben wir gar keine Bäuchlein, und drittens ist der Badeanzug einfach ein extrem stylisches Kleidungsstück!

Der Bikini will in erster Linie sexy sein – und ist er ja auch oft. Der Badeanzug ist dagegen in erster Linie praktisch, bequem und sportlich. Sexy ist er nur ganz nebenbei und darum auf viel nonchalantere und elegantere Weise als es der Bikini je leisten könnte. Man vergleiche einfach nur, wie Pamela Anderson im roten Badeanzug über den Strand joggt:

(Bild: Giphy)

… und wie Kate Upton im Bikini daherkommt:

(Bild: Giphy)

Ihr seht schon, was wir meinen, oder?

Es ist jedenfalls höchste Zeit, dass der Badeanzug seine Rückkehr feiert. Wir haben hier mal ein paar Vorschläge, wie das aussehen könnte.

1. Sportlich

Wer richtig schwimmen will, der schätzt den Badeanzug dafür, dass er bei Sprüngen vom Beckenrand genauso wenig verrutscht wie bei unerwartet starken Wellen am Pazifik-Strand. Außerdem sieht man darin eigentlich immer sportlich aus – ob das nun wirklich auf dich zutrifft oder nicht: Mit diesem schlichten Teil von Calvin Klein zum Beispiel machst du nie was falsch. Auch von Nike gibt es schöne Sachen: in blau-gestreift oder in schlichtem Schwarz-grau. Und wer sich in kältere Gewässer traut, sollte dabei vielleicht diesen extrem stylischen Neopren-Badeanzug anhaben.

(Bild: Asos)

Bei allem, was es an Badeanzügen so Neues gibt, darf man aber auch nicht die zeitlosen Klassiker vergessen. Adidas macht zum Beispiel immer noch wunderbar schlichte, schön geschnittene Teile – und die sind nicht mal so teuer.

Vielleicht nicht ganz so sportlich, dafür aber umso strandtauglicher ist dieser Anzug von Ralph Lauren. Ja, der ist ein bisschen teurer, aber daaammmnn:

(Bild: Asos)

2. Blumig

Mit das Schönste am warmen Wetter sind die Blumen, die überall sprießen. Weil es unter Wasser in der Regel aber nur Algen gibt, muss man sich die Blumen dahin auf dem Badeanzug mitnehmen. Hier ein paar besonders schöne Bouquets: Rosen auf gelbem Grund – verspielt und elegant zugleich. Dieses Teil mit leichtem Flamenco-Feeling:

(Bild: Asos)

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Aufreizende Blumen gibt es auch auf diesem Badeanzug, der uns echt ziemlich gut gefällt, und – mit 50er-Jahre Touch – bei diesem eleganten Stück. Wer den Retro-Stil übrigens bis an sein Ende treiben will, ist in diesem Badeanzug gut aufgehoben, mit dem man vom Strand direkt zum Pin-Up Shooting fahren könnte.

(Bild: Asos)

3. Verspielt

Badeanzüge können aber auch genauso verspielt sein wie Bikinis. Ob mit gestickten Vögeln vorne drauf oder im gestreift-gepunkteten Retro-Look: Der Badeanzug kann auch unschlicht und unernst. Für den gewissen Lolita-Flair empfehlen wir zum Beispiel dieses Teil mit Regenbogen-Motiv:

(Bild: Asos)

4. Elegant

Aber die wahren Qualitäten dieses unterschätzten Kleidungsstückes liegen natürlich in der Eleganz. Der richtige Badeanzug kann so was wie das Abendkleid unter den Strandklamotten sein. Hier die besten Beweise: Das kleine Schwarze gibt es sowohl tief ausgeschnitten und gehäkelt als auch mit semi-transparenten Netzeinsätzen. Besonders schön macht das aber L'agent Provocateur:

(Bild: Asos)

Und wenn du auf Muster stehst, es aber trotzdem edel willst, dann haben wir hier noch zwei nicht ganz billige, dafür aber extrem schöne Stücke gefunden. Einmal von Stella McCartney mit ganz vielen Pferden drauf...

(Bild: Asos)

... und einmal einen Anzug mit Spitze, der so heiß ist, dass wir an dieser Stelle auch die Liste abbrechen müssen, um mal eben Luft schnappen zu gehen.

(Bild: Asos)


Musik

Ja, das neue Video von Kendrick Lamar zeigt echte Ärsche. Aber muss man ihn dafür so sehr feiern?

01.04.2017, 18:19 · Aktualisiert: 01.04.2017, 18:31

"I'm so fuckin’ sick and tired of the Photoshop", rappt Lamar, während eine Frau von einer Seite des Split-Screens in die ungefilterte Realität tritt. Kein Airbrush, dunklere Haut mit einigen Unebenheiten, die zuvor noch von Makeup und Photoshop versteckt waren. Im nächsten Shot zeigt sie dann ihren Hintern, inklusive Schwangerschaftsstreifen. "Show me somethin’ natural like ass with some stretch marks", fordert Lamar.

Tut sie. Und genau dafür wird das Video zum neuen Song "Humble" jetzt gefeiert: