Sport

Stand Up Paddling: Paulina ist Deutschlands größte Nachwuchshoffnung

Video-Player wird geladen...

20.07.2017, 12:52 · Aktualisiert: 24.07.2017, 08:10

Name: Paulina Lynn Herpel

Alter: 19

Wohnort: Hamburg

Titel: Deutsche Meisterin in der Welle und im Wildwasser beim Stand Up Paddling

Dein Tag beginnt? Mit einem Blick auf die Wetter-App.

Dein Tag endet mit? Einer heißen Dusche und Übungen mit der Blackroll.

So trainiert Paulina:

bento
bento
bento
bento
bento
1/12

Woher kommt deine Leidenschaft für SUP? Mein Vater Dirk hatte eines der ersten Stand-Up-Paddling-Boards in Hamburg und durfte es testen. Er war früher selbst erfolgreicher Surfer.

Wie häufig trainierst du? Fünfmal die Woche, aber nicht alle Tage auf dem Board. Ich geh auch gerne joggen und tanzen – das hilft auch, um die Balance zu trainieren.

Dein Idol? So richtig habe ich keins. Ich versuche immer, mein Bestes zu geben und mich nicht zu sehr mit anderen zu vergleichen.

Wozu gehört SUP denn nun – Surfen oder Kanu? Für mich Surfen. Ich selbst komme vom Wellenreiten und das Board ist für mich nun mal ausschlaggebend, nicht das Paddel.

​Worauf achten die Schiedsrichter beim SUP?

Beim Sprint geht es einfach um Schnelligkeit. Wer braucht für eine gewisse Strecke die wenigste Zeit. In der Welle geht es um Manöver, bewertet wird die Haltung auf dem Board und auch die Schnelligkeit. Beim Wildwasser ist es wie bei den Kanu-Wettbewerben: Man muss Bojen umfahren und Passagen in einem Fluss bewältigen.

Was ist viel besser als beim Surfen?

Man traut sich viel eher was zu und hat sofort Spaß. Surfen lernst du niemals am ersten Tag.

Was rätst du Anfängern? Am besten kniet man sich erst mal auf dem Board hin und steht dann langsam auf. Die Beine sollten einfach möglichst gerade sein, die Bewegung kommt aus dem Oberkörper und den Armen. Man muss nicht nur das Board beherrschen, auch die Verkehrsregeln sind wichtig. Besonders Kanuten werden sauer, wenn du ihren Weg kreuzt.

Dein großes Ziel? Bei der World Tour an den Start gehen, unserer Weltmeisterschaft. Und einmal auf Hawaii suppen. (Das spricht man übrigens "zappen" aus.)

Dein Ziel abseits vom Sport? Demnächst will ich Biologie studieren. Nach dem Abi war ich erstmal eine zeitlang reisen und jetzt trainiere ich für die Wettkämpfe und gebe nebenbei Kurse.

Wenn du mal nicht auf dem Board stehst, dann... bin ich mit meinen Freunden unterwegs. Wir chillen an der Alster oder gehen oft klettern.

Deine Schwäche? Ich schiebe immer alles vor mir her. Und ich bin kein guter Verlierer. Ich motze niemanden an, aber ich habe nach einer Niederlage einfach schlechte Laune.

Deine Stärke? Ich bin sehr unternehmungslustig.

Womit verdient man beim SUP Geld? Vor allem mit Sponsorenverträgen, bei Meisterschaften gibt es kein Preisgeld, nur bei großen Events.

Wie viel kostet dein Board?

3000 Euro, aber für Anfänger gibt es schon welche ab 700 Euro. Zugegeben: auch nicht ganz günstig.

Dein wertvollster Besitz? Mein vierter Platz in der Welle bei der EM.

Deine liebste SUP-Spots? Portugal an der Algarve und auf Sri Lanka.

Das Schönste am Sport?

Ganz auf sich fokussiert sein, wenn man auf dem Board steht. Außerdem ist man den ganzen Tag auf dem Wasser unterwegs – herrlich.

Video: Dilan Gropengiesser, Steffen Lüdke und Noemi Mihalovici


Today

"Neue Türkeipolitik": Reisehinweise für die Türkei verschärft

20.07.2017, 12:16

Was ist passiert?

"Wir sehen uns gezwungen, unsere Türkei-Politik neu auszurichten": Mit diesen Worten kündigt Außenminister Sigmar Gabriel die Reaktion der Bundesregierung auf die Verhaftung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner an. 

  • Reisehinweise sollen verschärft werden.
  • Die staatliche Absicherung von Türkei-Geschäften der deutschen Wirtschaft durch sogenannte Hermes-Bürgschaften – Exportkredite – soll geprüft werden.
  • Die Bundesregierung werde mit den EU-Partnern über die weitere Vergabe der Vorbeitrittshilfen für die Türkei reden.