Sport

Ich will regelmäßig ins Fitnessstudio. Wie motiviere ich mich?

17.06.2017, 15:59

Wir haben den Fitnessblogger Eike Wiemken gefragt.

Wir alle kennen diesen Moment: Eigentlich hattest du dir fest vorgenommen, heute noch zum Sport zu gehen. Aber dann kommt doch etwas dazwischen. Du bist zu müde, es ist zu warm oder deine Freunde wollen noch ausgehen. Irgendeine Ausrede gibt es doch immer. Dabei würdest du eigentlich wirklich gerne etwas für deine Fitness machen – laufen, schwimmen oder ins Fitnessstudio. Wie aber rafft man sich dazu auf – und landet am Ende nicht doch auf dem Sofa?

Wir haben den Fitnessblogger Eike Wiemken gefragt, wie er sich motiviert. Eike studiert in Oldenburg internationales Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau und trainiert mittlerweile seit neun Jahren.

Wie hast du deinen perfekten Sport gefunden?

Ich denke der richtige Sport hat in diesem Fall mich gefunden. Früher war ich leidenschaftlicher Fussballer, aber wegen einer verdrehten Wirbelsäule hatte ich starke Rückenschmerzen. Ich musste etwas dagegen tun und begann im Fitnessstudio, meine Rückenmuskulatur zu stärken, wodurch auch die Schmerzen zurückgingen. Mittlerweile ist Fitness zu einer neuen Leidenschaft geworden und für mich nicht mehr wegzudenken.

So zeigt sich Eike bei Instagram:

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Wie motivierst du dich, wenn du wirklich gar keine Lust aufs Training hast? Was funktioniert bei dir so gut wie immer?

Regelmäßiger Sport ist ein Teil meiner Routine, genau wie Zähne putzen. Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich aus einer antriebslosen Situation auf einmal ein enormer Motivationschub während der Trainingseinheit entwickeln kann. Falls ich wirklich gar nicht in die Gänge komme, versuche ich mich mit Musik zu pushen.

(Bild: Eike Wiemken)

Hattest du mal ein richtiges sportliches Tief? 

Während einer Verletzungsserie war das oft der Fall. Erst hatte ich einen Bruch im Mittelfuß, der mich ein halbes Jahr außer Gefecht gesetzt hat. Es folgte ein Muskelfaserriss, von dem ich mich zwar schnell erholte, der innerhalb von sieben Monaten drei bis vier weitere Male riss. Das hat mich sehr mitgenommen. 

Wie hast du es wieder rausgeschafft?

Ich wollte immer so schnell wie möglich zurück ins Training – aber genau das tat mir nicht gut. In gewissen Situationen muss man einfach auf seinen Körper hören und ihm Zeit zur Erholung geben.

Ich bin aber ein sehr positiv ausgerichteter Mensch und versuche aus jeder Problematik einen Lösungsweg zu finden. Ich denke eine gute Einstellung ist der Schlüssel, um auch aus schweren Situationen das Beste zu machen.

(Bild: Eike Wiemken)

Welchen Tipp würdest du Menschen geben, die anfangen wollen oder gerade angefangen haben Sport zu treiben? Wie bleibt man dran?

Anfänger wollen immer direkt den schnellsten Weg zu Ihrem Traumkörper. Sie versuchen von Beginn an alles richtig zu machen und zerbrechen sich den Kopf über die richtige Ernährungsweise und das richtige Training. Dabei vergessen sie aber einfach mal anzufangen! Jeder Mensch ist individuell und es gibt keine Universallösung. Deswegen mein Tipp an alle Anfänger: Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und das Bestreben sich weiterzuentwickeln sind der Schlüssel zum Erfolg. Fangt erstmal mit dem Training an und lernt den Sport und Euren Körper kennen.

Wie widersteht man Chips und Sofa?

In dem man sich bei Heißhunger einen Proteinriegel anstatt einer Tüte Chips gönnt und daran denkt, was für eine geile Trainingseinheit man hat, wenn man nicht auf dem Sofa bleibt. Das soll aber nicht bedeuten, dass man gänzlich auf alles verzichten sollte. Ich sehe sowas als eine Art Belohnung. Am Wochenende gönne ich mir nach einem harten Training öfter ein paar Ausnahmen – ohne es zu bereuen.

(Bild: Eike Wiemken)

Welche drei Lieder motivieren dich/dürfen in keiner Sport-Playlist fehlen?

Ich bin jemand der phasenweise immer andere Musik hört, jedoch pusht mich nichts mehr beim Training als heftige Electro, Dubstep, Trap, oder Hardcore Beats. Momentan treiben mich aber diese 3 Tracks am meisten an:

  • Angerfist - The Deadfaced Dimension
  • Marc Spence - Nasty
  • Limp Bizkit - Break Stuff

Mehr über Eike erfährst du bei YouTube, Instagram oder Facebook.


Trip

Du willst Abenteuer? Organisier dir einen Bulli!

17.06.2017, 15:05 · Aktualisiert: 17.06.2017, 17:28

Wenn er vorbeifährt, schauen wir oft noch mal genauer hin. Ein Bulli! Mit knalliger Lackierung, die an der ein oder anderen Stelle schon bröckelt. Vielleicht mit gepunkteten Gardinen, die vor den Fenstern tanzen zur Fahrtbewegung. Und wahrscheinlich mit einem individuellen Innenleben: eingebautes Sofa, eine kleine Küche, Ablageflächen. Sehr romantisch!

Im Jahr 1950 ging der erste Bulli von Volkswagen in Serie, seitdem sind 67 Jahre vergangen. Damals stand der Kleinbus für die günstigere Möglichkeit, mit der ganzen Familie Urlaub zu machen. Irgendwo hinfahren, Bulli abstellen, Stühle und vielleicht sogar ein Zelt davor, willkommen in den Ferien.