30.06.2018, 16:21 · Aktualisiert: 30.06.2018, 20:06

10 Gründe, warum der Quidditch World Cup das beste Sport-Event des Jahres ist.
  • Du denkst, Fouls sind schlimm? Warte erstmal, bis dich ein Klatscher trifft!
  • Ein Ball, um den sich alle streiten? Pfff! Wie wär's mit fünf Bällen – von denen einer ein Mensch ist!
  • Und wer braucht eigentlich Bier, wenn es Butterbier gibt?

Im italienischen Florenz findet gerade die vierte Quidditch-Weltmeisterschaft statt. Und die lässt uns die verkorkste Fußball-WM sofort vergessen – denn sie ist ohnehin tausendmal besser!

Harry-Potter-Fans wissen das schon lange.

(Bild: Giphy)

Du bist noch nicht überzeugt? Hier sind 10 Gründe, warum der Quidditch World Cup viel geiler als die Fußball-WM ist.

1

Gemischte Teams.

Im Quidditch zählt es nicht, ob man ein Mädchen oder ein Junge ist. Viel wichtiger ist, ob man Klatschern ausweichen und den Quaffel dabei durch die Torringe werfen kann.

2

Das "Team World".

Vor dem Turnierbeginn gab es am Freitag ein Freundschaftsspiel zwischen zwei Allstar-Teams. Eines davon: wild gemischt aus allen Nationen. Stellt euch das mal vor beim Fußball, Handball oder was auch immer euer Lieblingssport ist! Wie toll das wäre.

3

Die Location.

Die diesjährige Quidditch-Weltmeisterschaft steigt, wie gesagt, in Florenz. Aber nicht in irgendeinem Stadion am Stadtrand – sondern mitten in der City. Schööön!

Okay, mit dem Stadion beim World Cup 1994 in "Harry Potter und der Feuerkelch" kann es nicht mithalten, aber was soll's:

4

Diese Moves.

Geht halt nur, wenn man auf einem fliegenden Besen sitzt.

5

Der Schnatz ist ein Mensch mit Sack am Hintern.

Da in der Muggelwelt leider Bälle nicht fliegen können, muss der goldene Schnatz anders übers Spielfeld schwirren – nämlich am Po einer neutralen Person. Im Fall des aktuellen Spiels Deutschland gegen Norwegen war es dieser Typ hier:

Der Schnatz kommt erst nach 18 Minuten auf das Spielfeld und muss den Ball in einer Socke, der an seinem Hintern baumelt, dann vor den Suchern der beiden Teams retten. Quasi wie beim Flag Football.

6

Der Schnatz darf ärgern.

Es steht explizit im Quidditch-Regelwerk, dass der Schnatz die Spieler ärgern und ihnen Streiche spielen darf. So enstehen dann Situationen wie diese:

(Bild: Giphy)

7

Deutschland ist noch im Rennen!

An Tag 1 des Weltcups haben sie Norwegen mit 110:40 geschlagen:

Gepostet von IQA Quidditch World Cup am Samstag, 30. Juni 2018
8

Es hagelt Tore!

Der Endstand zwischen Deutschland und Norwegen ist keine Ausnahme: Im Quidditch bekommt man für jeden Quaffel-Wurf durch einen der drei Torringe 10 Punkte. Und das Spiel ist schnell, die Tore fallen die ganze Zeit. Der Fang des goldenen Schnatzes bringt nochmal 30 Punkte, beendet aber auch das Spiel. (die Regeln)

9

Muggel sind außen vor.

In den USA überträgt der Sender ABC den Quidditch World Cup. Und den Fans fiel sofort auf:

Tatsache: Unter dem Livestream von der Eröffnungsfeier dachten viele Leute, es sei ein Mittelalterfest.

10

Womit wir bei "last but not least" wären: Die Eröffnungsfeier.

Ernsthaft: Was geht da ab? Robbie Williams ist nichts dagegen 😄

We're in Florence, Italy as teams take the field for the Quidditch World Cup. https://abcn.ws/2Ke4Z08

Gepostet von ABC News am Mittwoch, 27. Juni 2018

Ihr habt jetzt auch Bock? Hier könnt ihr die Spiele am heutigen Samstag im Livestream verfolgen und hier die am Sonntag.


Queer

Ein Kloster in Grevenbroich sperrt sich gegen die Ehe für alle – jetzt darf dort niemand mehr heiraten

30.06.2018, 15:39 · Aktualisiert: 01.07.2018, 12:48

3 Fragen, 3 Antworten

Die Ehe für alle feiert ihren einjährigen Geburtstag. Doch selbstverständlich ist sie noch lange nicht – vor allem nicht für die Kirche, wie eine Diskussion im nordrhein-westfälischen Grevenbroich zeigt.

Denn dort wollten Mönche nicht, dass gleichgeschlechtliche Paare in ihrem Kloster heiraten. Nun darf sich dort niemand mehr das Ja-Wort geben. Denn schließlich sollten alle gleich behandelt werden, findet die Stadt.