Bild: dpa/Annegret Hilse

Sport

Hertha BSC geht gegen Diskriminierung auf die Knie

16.10.2017, 10:42 · Aktualisiert: 16.10.2017, 14:23

Sie solidarisieren sich mit Sportlern aus den USA

Die Spieler von Hertha BSC haben ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt. Vor dem Spiel gegen Schalke 04 ging die Mannschaft von Hertha BSC samt Trainer Pál Dárdai auf die Knie.

Der Verein setzte sich damit für Vielfalt und Toleranz ein:

Die Aktion orientiert sich an der "Take-A-Knee"-Bewegung aus den USA.

Dort protestieren seit Wochen vor allem Footballspieler, in dem sie sich vor Spielbeginn hinknien – Vorbild ist der NFL-Profi Colin Kaepernick. Er hatte sich während der US-Hymne hingekniet – für viele patriotische Amerikaner ein Affront – um auf die Diskriminierung von Schwarzen in den USA aufmerksam zu machen.

US-Präsident Donald Trump hatte ihn dafür scharf kritisiert und als "Hurensohn" beschimpft. Kurz darauf hatte sich Trump mit dem gesamten Football-Verband angelegt. Anstatt sich um politische Fragen zu kümmern, machte er die Solidar-Aktion der Footballer zur Staatsaffäre.

Hier erfährst du mehr über "Take-A-Knee":

Nachtrag:

Die Aktion war keine reine Initiative der Sportler, sondern wurde gemeinsam mit der Werbeagentur von Hertha BSC erarbeitet, Jung von Matt. Ein Sprecher sagte der "Welt": "Verein und Mannschaft wollten generell ein Zeichen setzen. So ist gemeinsam die Idee der Umsetzung entstanden."


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