Bild: Wycombe Wanderers

Sport

Dieses Fußball-Trikot soll die Gegner möglichst verrückt machen

07.07.2017, 10:05 · Aktualisiert: 07.07.2017, 16:56

Wenn es darum geht, die Gegner zu trollen, sind die Wycombe Wanderers erstklassig. Denn auch wenn der englische Verein in Wahrheit gerade erst frisch in die vierte Liga abgestiegen ist: So konsequent hat das Konzept der psychologischen Kriegsführung noch niemand angewandt. Der Grund dafür ist ein Trikot. (Wycombe Wanderers)

Heim- und Auswärts-Trikot der Wycombe Wanderers

Heim- und Auswärts-Trikot der Wycombe Wanderers (Bild: Wycombe Wanderers)

Denn für die neue Saison hat sich der Verein für Torwart-Trikots entschieden, die Beobachter wahlweise als irre oder genial beschreiben. Auf jeden Fall ist es aber: Einzigartig. Denn auf der Brust des Heimtrikot ist neben dem Logo eines Eiscreme-Hersteller ein riesiges Kaleidoskop-artiges Muster. Das bunte Muster geht bis zum Bund und über die ganzen Ärmel.

Auch das Auswärts-Trikot ist eine Rarität: Mit seiner Mischung aus Babyblau und Himmelrosa erinnert es eigentlich eher an Gender-neutrale Babybekleidung als an Sportbekleidung für Profifußballer.

Auch die Fans sehen das Konzept noch mit eher gemischten Gefühlen:

Das Trikot sieht aus, als hätte es ein Kleinkind auf LSD entworfen

Auf Twitter und Facebook mussten sich Torhüter Scott Brown und seine Mannschaft viel Spott aussetzen - die meisten Fans glauben schlicht, die Mannschaft sei angesichts des Abstiegs verrückt geworden oder haben jeglichen Geschmack verloren. Auch der Torwart muss zugeben, dass er sein neues Trikot nicht sofort sympathisch fand:

"Ich muss zugeben, dass ich zwei Mal hinschauen musste, als der Trainer mir die Designs zeigte. Sie sind sehr anders als das, was ich in der Vergangenheit getragen habe. Aber ich habe mich daran gewöhnt und freue mich darauf, sie in der nächsten Saison zu tragen, selbst wenig ich einige unhöfliche Kommentare von den gegnerischen Fans hinter meinem Tor hören werde."

Scott Brown, Torhüter (Vereins-Seite)

Auch der Verein hofft, dass sich die ungewöhnliche Aktion lohnt. Denn die Trikots sollen nicht nur für Aufsehen sorgen, sondern mit ihren Mustern auch möglichst viele Gegner ablenken – damit die Wycombe Wanderers bald nicht mehr in der vierten Liga spielen müssen.


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Wenn G20 ist und du trotzdem Pizza ausliefern musst

07.07.2017, 09:02 · Aktualisiert: 07.07.2017, 17:37

Wir haben mit Pizzabote Benjamin gesprochen

Die Demonstration "Welcome to Hell" am Fischmarkt hat sich gerade aufgelöst, in der Luft liegt der Qualm von Pyrotechnik und ein Hauch von Pfefferspray, die Straße ist nass von den Wasserwerfern. 

Bis zu 12.000 Menschen halten sich noch zwischen Fischmarkt und Hafenstraße auf. Die Polizei setzt Pfefferspray und Schlagstöcke ein, Demonstranten haken sich gegenseitig unter, andere rennen in alle Richtungen in Sicherheit.

Und dann dieses Bild, das irgendwie überhaupt nicht hierhin passt: Ein Pizzabote schlängelt sich mit seinem Roller durch die Menschenmenge.