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Sport

9 Situationen, die du nur kennst, wenn du dich auf einen Marathon vorbereitest

22.01.2017, 13:41 · Aktualisiert: 15.04.2017, 14:06

Du beginnst mit zehn Kilometern, dann werden es 20 und tatsächlich schaffst du es irgendwann, mehr als 40 Kilometer zu laufen. Der Marathon: eine Qual, aber auch eine Quelle für Glücksmomente. Alle, die sich gerade auf einen vorbereiten, kennen bestimmt diese Situationen...

Deine Sportklamotten nehmen im Kleiderschrank 90 Prozent ein

Normale Menschen besitzen eine Laufhose, ein T-Shirt und eine Trainingsjacke. Darüber kannst du nur müde lachen. In deinem Kleiderschrank gibt es mehr Laufsachen als andere. Schließlich brauchst du ja ganz dringend eine Thermohose, irgendetwas mit Kapuze, etwas winddichtes und natürlich tausend verschiedene Paar Sportsocken.

Wenn du ehrlich bist, benutzt du zwar nur zehn Prozent davon, aber irgendwo ist schließlich immer Sale.

Auch dein Schuhschrank ist kurz vorm Platzen. Andere Menschen kaufen sich Flip-Flops, Loafers oder Desert Boots, du kaufst Laufschuhe.

In der Slideshow: So schön kann laufen sein

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Andere vermeiden Kohlenhydrate, du kannst nicht genug davon bekommen

Deine Freunde probieren Low-Carb oder irgendwelche Neujahrsdiäten, du veranstaltest nach dem Training wilde Pasta-Partys mit dir selbst. Du bist diejenige, die immer Hunger hat und immer noch mal nachnimmt. Während andere Leute versuchen, Mahlzeiten wegzulassen, bist du damit beschäftigt, die fünfte Mahlzeit irgendwie in deinen Tagesablauf zu quetschen.

Es gibt für dich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Über Menschen, die bei 15 Grad schon in langen Hosen laufen und bei sieben Grad das Laufen wegen der sibirischen Kälte ganz einstellen, kannst du nur müde lachen. Dein überaus ambitionierter Trainingsplan zwingt dich schließlich auch bei Minusgeraden oder Nieselregen raus zum Intervalltraining. Tee und Kekse auf der Couch gibt es erst zur Belohnung. Der Druck ist schließlich dein ständiger Begleiter.

Du sagst auf einmal Dinge, die du noch nie in deinem Leben gesagt hast

"Ich laufe vor dem Frühstück eine kleine Runde, so zehn Kilometer" "Ich habe keine Zeit für ein Café-Date, ich muss laufen" – immer häufiger kommen solche Sätze aus deinem Mund und du fühlst dich wie ein Alien, während du sie aussprichst.

In deinem vorherigen Leben hast du solche Menschen gehasst und nun bist du selbst genau so geworden und hoffst, dass deine Freunde toleranter sind als du selbst. Viel Glück dabei!

Du bist besser organisiert als jemals zuvor, denkst du jedenfalls

Schließlich musst du Freunde, Hobbies, Job und deinen Trainingsplan irgendwie in Einklang bringen. Dafür legst du lange Listen an und planst deine Wochen minutiös durch. Das geht ungefähr zwei Tage lang gut, dann kommt der erste Termin ungeplant dazwischen.

Du seufzt und versuchst, ab jetzt alles etwas lockerer zu sehen.

Urlaub machst du nur noch dort, wo du auch laufen gehen kannst

Urlaub an sich ist eine feine Sache, für dich allerdings nur, wenn du deine Laufschuhe mitnehmen kannst. Schließlich ist das wöchentliche Pensum strikt einzuhalten und wenn du einmal nicht läufst, ist die anvisierte Zeit verloren. Denkst du jedenfalls. Deshalb müssen deine Laufschuhe mit in den Koffer, sonst wirst du nervös. Dass du dann trotzdem im gesamten Urlaub nur ein einziges Mal die Laufschuhe schnürst, gehört zur Wahrheit allerdings auch dazu.

Vaseline bekommt eine völlig andere Bedeutung für dich

Spätestens, nachdem du dir das erste Mal die Oberschenkel aufgescheuert oder die Brustwarzen verbrannt hast, erkennst du, dass Tape und Vaseline ab jetzt deine besten Freunde und stetige Begleiter werden. Gut so, denn wie sollst du dich auch beim Laufen auf das Erringen neuer Bestzeiten konzentrieren, wenn ständig etwas scheuert?

Du wirst hibbelig

Vorbei sind die Zeiten, in denen du völlig entspannt auf dem Sofa liegen konntest. Jetzt wirst du hibbelig, sobald du drei Tage nicht zum Laufen kommst. Du erkennst dich selbst nicht mehr wieder. Wo ist die Couchkartoffel von früher hin?

Oh, ein Hypochonder

Früher hast du über Menschen gewundert, die sich mit Vitaminen zuballern, sich gegen Grippe impfen lassen und einen Sicherheitsabstand zu Menschen halten, die über einen kratzenden Hals klagen. Jetzt bist du selbst so. Schließlich bedeutet jede Krankheit, dass du nicht trainieren kannst und das kostet dich unter Garantie deine Bestzeit.

Man ruft dich plötzlich "Streifenhörnchen"

Deine Freunde fragen dich, ob du ständig im Urlaub bist oder unter die Solariumsgänger gegangen bist. Außerdem hast du plötzlich viel mehr Sommersprossen als früher. So ist es halt, wenn man so viel draußen herumläuft wie du. Die andere Seite der Medaille: Du siehst aus wie ein Streifenhörnchen.

Bist du besonders sportlich – oder eher so Durchschnitt?

Hier erfährst du, woher die Angaben im Quiz stammen.


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