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15.11.2017, 10:22

Noch im Juni hatte US-Präsident Donald Trump gegen Transgender in der US-Armee gehetzt: Sie würden die Truppe "zerrütten", mit einem Verbot wollte er Transgender-Soldaten ganz abschaffen. (bento)

Nun hat die Armeeführung gezeigt, was sie von so einer Idee hält – und erstmals die Geschlechtsangleichung einer Soldatin bezahlt.

Die Soldatin, welche im Körper eines Mannes geboren wurde, ist am Dienstag operiert worden. Die OP wurde erst am Montag genehmigt, berichtet NBC.

Das Pentagon bestätigte die Geschlechtsangleichung: "Ein Mitglied im aktiven militärischen Dienst hat seine Geschlechtsangleichung erhalten. Militärkrankenhäuser haben nicht die Expertise, diese Art von OP durchzuführen, also wurde sie in einer Privatklinik durchgeführt."

Die Identität der Soldatin wurde nicht verraten. Sie soll jedoch unter anderem in Afghanistan gedient haben, schreibt NBC.

Die OP ist ein wichtiges Signal für Transgender in der US-Armee. Sie bestätigt die Haltung von Verteidigungsminister James Mattis.

Auch er hatte sich gegen Trumps gewünschtes Transgender-Verbot ausgesprochen:


Today

Twitter hat endlich erklärt, warum Trump nicht gesperrt wird

15.11.2017, 08:34 · Aktualisiert: 15.11.2017, 12:34

Es ist eine Art Freibrief zum Pöbeln.

Twitter gehört zu den schnellsten und unmittelbarsten Nachrichtenkanälen der Welt. Und zu denen, wo am meisten zu Bruch gehen kann – gerade wenn Donald Trump twittert. Der US-Präsident benutzt den Kurznachrichtendienst, um zu beleidigen, Lügen zu verbreiten, andere anzupöbeln. Manchmal droht er auch indirekt mit einem Atomkrieg.

Längst haben sich viele Nutzer gefragt: Warum sperrt Twitter Trumps Ausfälligkeiten nicht? 

Nun hat der Dienst eine Antwort geliefert.