Queer

Mit diesen Plakaten kämpfen Transvestiten gegen die AfD

16.08.2017, 18:23 · Aktualisiert: 17.08.2017, 13:13

Populisten sind so "Berlin 1945"

Eine Gruppe namens "Travestie für Deutschland" mischt sich mit Plakaten in den Wahlkampf ein. Ihre Poster sehen auf den ersten Blick aus wie von der "Alternative für Deutschland" – und genau gegen die Partei richtet sich die Aktion. Die Botschaft: Keine Angst vor Trans* und keine Stimme für Rechtspopulisten.

Die Vorsitzende der Fake-Partei, Jacky-Oh Weinhaus, warnt: "Wenn einer von euch AfD wählt, schmink ich euch kaputt." Mit dabei ist auch die Travestiekünstlerin Jurassica Parka.

(Bild: TfD/ Steven P. Carnarius )

Die Gruppe um Jacky-Oh Weinhaus besteht aus rund zehn Personen. Sie wollen gegen Angstmacherei ankämpfen und gegen engstirnige Anhänger von Populisten von AfD bis Pegida, die alles ablehnen oder in Frage stellen, was irgendwie anders ist: Flüchtlinge, Homosexuelle, Alleinerziehende oder sogar Energiewende-Befürworter.

Noch gibt es die Wahlplakate nur online, etwa auf der Facebook-Seite der TfD. Zunächst war nur geplant, ein paar Plakate zu drucken und in Bars und Clubs in Berlin aufzuhängen. Das wird nicht reichen: Die Plakate kommen einfach zu gut an. Alexander Winter, der sich um die Website der TfD kümmert, berichtet von Anfragen aus Hamburg, Rostock und Köln.

Hier sind die Plakate: 

TfD/ Steven P. Carnarius
TfD/ Steven P. Carnarius
TfD/ Steven P. Carnarius
TfD/ Steven P. Carnarius
TfD/ Steven P. Carnarius
TfD/ Steven P. Carnarius
TfD/ Steven P. Carnarius
TfD/ Steven P. Carnarius
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Art

Kannst du den Politiker am Instagram-Foto erkennen?

16.08.2017, 18:20

Wenn es einen Ort gibt, an dem Politiker Volksnähe zeigen können, ohne wirklich viel Nähe zum Volk aufbauen zu müssen, dann ist es: das Internet. Jede große Partei hat eine Facebook-Page, fast jeder Abgeordnete ist auf Twitter.

Und die Profis sind auf Instagram.

Auf der Plattform des schönen Lebens sind mehr und mehr Politiker aktiv. Manche zeigen sich im Urlaub oder auf Empfängen, andere reihen Fototerminfotos im Stil von "Kim Jong Un looking at things" aneinander.