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Queer

Die Schweiz hat jetzt ein queeres Festival. Und wir feiern das!

07.09.2017, 15:52 · Aktualisiert: 08.09.2017, 15:04

Das lila. in Wittnau

"Eine Welt für uns."

Das ist das Motto des ersten queeren Jugend-Festivals der Schweiz. Denn das lila. will Freiraum sein für Menschen, die sich sonst oft nicht als gleichberechtigter Teil der Welt um sie herum fühlen. Es findet vom 8. bis 10. September in Wittnau statt. 

Brauchen wir immer noch queere Veranstaltungen und LGBT-Events? 

Wir haben eine der Künstlerinnen gefragt: Die Berliner Feminismus-Rapperin Sookee spielt am Freitagabend auf dem lila. Sie sagt:

Es wäre toll, wenn zwei Frauen sich auf einem regulären Festival küssen könnten, ohne dass johlende Männer daneben stehen.
Sookee, selbsternannte "Quing" von Berlin

Sookee, selbsternannte "Quing" von Berlin

Es wäre großartig, wenn man solche Events nicht mehr bräuchte, sagt Sookee. Sie fände es gut, wenn queere Künstler ganz selbstverständlich auf allen Festivals spielen würden.

"Aber bis es soweit ist, braucht es Räume, in denen queere Menschen sich frei und sicher fühlen kann", sagt sie.

Genau so einen Raum will die Schweizer Milchjugend schaffen, eine Jugendorganisation, die sich für LBGT-Themen einsetzt.

Vom 8. bis 11. September bekommen LGBT-Künstler im schweizerischen Wittnau die Bühne. Internationale DJs legen auf und zwischen Dragqueen-Show und Beratungen von "Dr. Gay" gibt's Yoga zur Entspannung.

bento ist für euch vor Ort und berichtet vom lila.-Festival. Auf Instagram könnt ihr live dabei sein.

LGBT-Menschen begegnen im Alltag noch immer viele Vorurteile. Wie gehen sie damit um? 

Hier sind ihre Antworten:

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Art

Liron hat eine neue Sprache entwickelt – für Frieden im Nahen Osten

07.09.2017, 13:59 · Aktualisiert: 07.09.2017, 19:16

Die Schriftsprache Aravrit ist eine Mischung aus Arabisch und Hebräisch

Religion, politische Überzeugung und die Frage, wer den besten Hummus macht – es gibt vieles, was Israelis und Palästinenser im Nahen Osten trennt. Liron Lavi Turkenich will dafür sorgen, dass sie auch etwas verbindet. Die 32-jährige israelische Designerin hat ein neues Alphabet entwickelt, indem sie arabische und hebräische Buchstaben miteinander verbindet.