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Gerechtigkeit

Michael Moore hat eine Leak-Website für Trump-Mitarbeiter gegründet

06.06.2017, 18:51 · Aktualisiert: 07.06.2017, 14:42

Der Dokumentarfilmer Michael Moore ist so etwas wie der Quälgeist der US-Politik. In seinen Filmen nimmt der die Waffenlobby auseinander oder schaut auf die wahren Gründe, warum US-Politiker Kriege im Nahen Osten anzetteln.

Mit Donald Trump als 45. US-Präsident hat Michael Moore nun anscheinend seinen Endgegner gefunden. Bereits im Wahlkampf hatte er mit der Doku "Trumpland" Einfluss nehmen wollen (bento), jetzt legt er mit einer Enthüllungsplattform nach. Am Dienstag hat Michael Moore auf seiner Website die Plattform "TrumpiLeaks" gestartet.

"TrumpiLeaks" richtet sich direkt an Mitarbeiter der US-Regierung – die Enthüllungen über Trump einreichen sollen.

Die Mitarbeiter sollen "Lügen und allgemeines Fehlverhalten von Donald J. Trump und seinen Verbündeten" aufdecken. Es sei eine Pflicht für "patriotische Amerikaner" im Namen der USA Trumps "Tyrannei" zu verhindern.

Moore und sein Team wollen sich der eingereichten Enthüllungen dann annehmen und sie auswerten. Bürger können sich per Mail oder mittels verschiedener Verschlüsselungsdienste melden.

Warum ist das wichtig?

Trump wettert immer wieder gegen die Justiz und andere Institutionen, die ihn in seiner Arbeit behindern. Auch gegen die Presse hetzt er – sie suche nach Enthüllungen über ihn und würde so von "echten Problemen" ablenken.

Auf Whistleblower, also Geheimnisverräter, macht die US-Regierung nicht erst seit Trump Jagd. Geheimnisverrat gilt als Straftat. Erst am Montag wurde ein 25-Jähriger verurteilt, der Regierungsaufträge an die Presse weitergab (The Hill).

Unter Obama wurde die Soldatin Chelsea Manning verhaftet, die Dokumente an WikiLeaks weitergegeben hatte.

Hier erfährst du mehr über die wahrscheinlich berühmteste US-Whistleblowerin:


Musik

Erkennst du diese 2000er-Musikvideos an einem Bild?

06.06.2017, 18:09 · Aktualisiert: 07.06.2017, 15:05

Gerade hatte das Musikfernsehen im neuen Millennium seinen absoluten Höhepunkt erreicht – da kamen auch schon die Videoplattformen und verdrängten es. 

Doch egal wo und wie du Anfang der 2000er Musikclips geschaut hast: Kannst du dich auch noch an sie erinnern? Hier kannst du es testen.