Video-Player wird geladen...

Gerechtigkeit

Diese Musikerin hat einen Protestsong geschrieben. Leider gefällt er rechten Hetzern

26.09.2016, 18:55

Sarah Lesch hat den Protestsong Contest 2016 gewonnen.

Sarah Lesch hat einen Song für ihren Sohn geschrieben. "Testament" heißt er und soll das Kind auf eine ungewisse Zukunft vorbereiten. Das Lied hat keinen Refrain – stattdessen singt Sarah sechs Minuten lang gegen Angepasstsein, gegen Konsum, gegen einen Staat, der Freigeister frisst. Dazu spielt sie auf ihrer Gitarre.

Nun hat das Lied von Sarah den Protestsong Contest 2016 gewonnen. Der Wettbewerb findest seit zwölf Jahren in Wien statt und zeichnet gesellschaftskritische Lieder aus.

"Testament" ist eigentlich ein Chanson, der sich gegen Gleichmacher richtet. Aber nun haben ihn ausgerechnet die Gleichmacher für sich entdeckt – rechtspopulistische Seiten und offen rechtsextreme Gruppen wie die vom Verfassungsschutz beobachtete "German Defence League" teilen den Song. Dass irgendwas nicht stimmt, merken die rechten Fans auch selbst:

Auf bento verrät Sarah, wie sie zu den plötzlichen Fans steht.

Das Interview seht ihr oben auf der Seite. Und hier könnt den kompletten Song hören:

Die Gewinnerin beim Protestsongcontest: Sarah Lesch mit "Testa...

Gegen die Verrohung der Gesellschaft und für ihren Sohn: "Das Lied soll ihn immer daran erinnern, dass er frei ist und nur sich selbst gehört. Niemand anderem und keinem System" meint Liedermacherin Sarah Lesch, die Gewinnerin vom #Protestsongcontest mit ihrem Lied "Testament" http://fm4.orf.at/stories/1767303/

Posted by radio FM4 on Samstag, 13. Februar 2016

Mehr zum Thema:


Retro

20 Jahre Tomb Raider: Wie gut kennst du Lara und die Serie?

26.09.2016, 16:46 · Aktualisiert: 27.09.2016, 17:58

Seit 20 Jahren spingt, ballert und rätselt sich Lara Croft durch antike Städte, verfallene Ruinen und urzeitliche Höhlen. In diesen zwei Dekaden wurde sie zu einer der wichtigsten Spielfiguren der Welt. Nicht nur hält sie inzwischen sechs Guinness-Weltrekorde, sondern wandelte sich auch von einer Sex-Ikone zur Pop-Ikone und dann zur Feminismus-Leitfigur:

Seit Lara sind starke Frauen auch in der Welt der Videospiele angekommen – und nicht immer nur "zu rettendes" Beiwerk.