Bild: EPA/Jan Hetfleisch

17.12.2017, 15:57 · Aktualisiert: 18.12.2017, 09:00

Wenn die Pläne so umgesetzt werden, werden Flüchtlinge zu Menschen zweiter Klasse.

Österreichs neue Regierung steht. Zwei Monate nach den Parlamentswahlen hat sich die rechtskonservative Volkspartei ÖVP auf eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ geeinigt. Bundeskanzler wird der 31-jährige Sebastian Kurz (hier erfährst du mehr über ihn).

Nun haben die Parteien ihr Regierungsprogramm vorgestellt. Auf 182 Seiten steht eine Mischung aus Europa-Bekenntnis und Nationalismus. Im Bereich der Digitalisierung und beim Klimaschutz wollen die Parteien viel erreichen. (Hier ist das komplette Programm)

Was sie aber auch versprechen: "Illegale Migration stoppen" und "Asylverfahren beschleunigen".

Wie genau wollen sie das erreichen?

Wir haben uns das Regierungsprogramm genauer angeschaut.

Das sind die wichtigsten Punkte zum Thema "Migration":

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Und das plant die österreichische Regierung beim Thema "Innere Sicherheit":

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Im Programm machen die Parteien deutlich, dass sie nicht gegen den Islam an sich sind. Religionsfreiheit soll weiter gewährt werden. Allerdings wolle man gegen den "politischen Islam" kämpfen, der das Ziel habe, "unsere Gesellschaft zu unterwandern".

Hier erfährst du mehr über den Kanzler, der das Programm jetzt verwirklichen will:


Streaming

Wegen "Dark": US-Medien müssen Netflix-Nutzern erklären, wo man Untertitel einschaltet

17.12.2017, 13:39 · Aktualisiert: 17.12.2017, 16:39

Weil alle verrückt danach sind, die Serie im deutschen O-Ton zu gucken.

Wer etwas auf sich hält, guckt nicht mehr Fernsehen, sondern streamt lieber Serien. Wer noch mehr auf sich hält, guckt nicht irgendwelche, sondern nur preisgekrönte US-Serien. Und wer kaum noch an sich halten kann, betont auf so ziemlich jeder Party, dass er diese Serien – "natürlich" – nur im Originalton genießt.

Nun kommen auch englischsprachige Streamingfans in den Genuss der O-Ton-Angeberei – denn alle sind verrückt nach der deutschen Serie "Dark".

Der Hype ist anscheinend so groß, dass nun schon mehrere US-Medien den Nutzern erklären, wie genau das eigentlich geht, eine Serie im Original gucken.