Gerechtigkeit

Norman suchte über das Internet seinen obdachlosen Vater. Jetzt hat er ihn gefunden

28.01.2018, 11:40 · Aktualisiert: 28.01.2018, 11:58

Manchmal ist das Internet ätzend – voller Hass, Lügen und Schmuddelkram.

Manchmal ist das Internet aber auch ganz wunderbar – und lässt Dinge geschehen, die gänzlich unmöglich erscheinen. Diese Geschichte fällt in die letztere Kategorie.

Sie beginnt mit einem Tweet. Twitter-User Norman setzte ihn am ersten Weihnachtsfeiertag ab. Es war ein Bild von seinem Vater, der obdachlos ist und in Hamburg lebt. Norman, der inzwischen in den USA lebt, hat ihn seit 10 Jahren nicht gesehen. Und hofft, dass das Internet ihm helfen kann, seinen Vater wiederzufinden.

Die Reaktionen auf seinen Aufruf sind überwältigend. Knapp 20.000 Menschen retweeten den Post, Norman erhält unzählige Hinweise und Hilfsangebote.

Teil 1 der Geschichte:

Und tatsächlich meldet sich irgendwann jemand, der Normans Vater kennt – und einen Kontakt herstellen kann.

Norman hält seine Follower auch weiterhin über jede Entwicklung auf dem Laufenden.

Am 4. Januar twittert Norman, dass er mit seinem Vater telefoniert hat.

Und das Gespräch lief anders, als er erwartet hatte:

Norman weiß zuerst nicht, was er seinen Vater fragen wollte. Dann kommen sie doch ins Reden.

Norman ist glücklich, erleichtert.

Am 11. Januar meldet er sich wieder – und hat Neuigkeiten:

Er wird nach Deutschland fliegen, um seinen Vater zu treffen. Das erste Mal nach zehn Jahren.

Schließlich informiert er ihn aber doch.

24. Januar. Norman macht sich von Boston auf, seinen Vater zu treffen.

In Deutschland angekommen, macht Norman erst mal einen Zwischenstopp bei seiner Mutter. Während er dort ist, wird sein Vater ins Krankenhaus eingeliefert.

Es geht weiter: Norman sammelt seine beste Freundin ein und fährt mit ihr nach Hamburg.

Dann aber die Enttäuschung: Das Treffen platzt.

Aber Norman und seine Freundin geben nicht auf: Sie lassen sich die Adresse geben und fahren dort hin.

Der nächste Tweet ist einfach nur ein Foto. Es zeigt den Moment, auf den Norman so lange gewartet hat:

Danach schweigt Normans Twitter Account für ein paar Stunden.

Später meldet er sich noch einmal und erklärt, wie genau das Treffen ablief. Er und seine Freundin trafen sich vor dem Supermarkt mit der Person, die den Kontakt zu seinem Vater hergestellt hatte.

Gemeinsam liefen sie Orte ab, an denen sich sein Vater oft aufhält – und fanden ihn schließlich schlafend in einer Bank.

Diesen Moment wird Norman nie vergessen, schreibt er. Was seinen Vater in die Obdachlosigkeit gebracht hat, schreibt er nicht. Es ist auch nicht wichtig in dem Moment.

Wie es jetzt weitergeht? Mal sehen.

Das Wichtigste ist aber: Norman hat es geschafft. Er hat seinen Vater wiedergefunden.

Manchmal ist dieses Internet also doch zu was gut.


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28.01.2018, 11:06 · Aktualisiert: 28.01.2018, 11:08

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