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Gerechtigkeit

So stark steigen die Mieten für Studenten

02.10.2017, 08:48 · Aktualisiert: 02.10.2017, 09:34

In Berlin steigen die Mieten am stärksten – am teuersten ist es aber woanders.

Studenten müssen in Deutschland immer mehr Geld für ihre Miete zahlen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für die Deutsche Real Estate Funds Advisor. Das Institut hat 15 Städte untersucht, die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren aus der Studie (Berliner Zeitung). Hier sind die Ergebnisse:

Vor allem in Großstädten und typischen Unistädten wird es zunehmend teuer.

  • In Berlin sind die Preise für Studentenwohnungen seit 2010 um rund 70 Prozent gestiegen. Der Quadratmeter kostet dort nun rund 11 Euro.
  • In Stuttgart stieg die Durchschnittsmiete um rund 62 Prozent,
  • in München um 53 Prozent.
  • In Hamburg um 30 Prozent.

In Jena hingegen stiegen die Preise nur um rund 10 Prozent.

(Bild: dpa/Patrick Seeger)

So viel kostet die typische Studentenbude mit 30 Quadratmetern laut Studie:

  • München: 665 Euro Warmmiete
  • Köln: 480 Euro
  • Hamburg: 480 Euro
  • Bonn 487 Euro
  • in Berlin 430 Euro
  • Leipzig: 327 Euro.

Warum steigen die Preise so stark?

  1. Wohnraum in Uninähe werde knapp.
  2. Viele Wohnungen würden nur noch möbliert angeboten und seien deshalb teurer, sagt Michael Voigtländer, Immobilienexperte des IW. In Berlin sei fast jedes fünfte Wohnungsangebot möbliert.

Erst vor Kurzem hatte eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ergeben, dass vier von zehn Menschen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen. Ab 30 Prozent wird es laut Wissenschaftlern problematisch, weil dann in der Regel nur noch vergleichsweise Geld zum Leben bleibt.


Gerechtigkeit

Diese 9 Videos zeigen, wie brutal die spanische Polizei gegen Katalanen vorgeht

02.10.2017, 08:02 · Aktualisiert: 04.10.2017, 11:43

Viele Katalanen haben am Sonntag versucht, über eine mögliche Unabhängigkeit von Spanien abzustimmen. Seit Wochen war klar, dass der Konflikt an dem Tag eskalieren würde. Die Heftigkeit der Auseinandersetzungen war dennoch überraschend.

Der Oberste Gerichtshof hatte die Abstimmung für illegal erklärt, weil sie gegen die spanische Verfassung verstößt. Die katalanische Regionalregierung interessierte das nicht. Sie rief die Menschen zur Wahl auf. Spaniens konservativer Regierung fiel nichts anderes ein, als Polizisten in die autonome Region zu schicken, um die Abstimmung zu verhindern. Diese Videos sind das Resultat: