Gerechtigkeit

Donald Trump ist eine Gefahr für die Menschenrechte*

13.01.2017, 16:05 · Aktualisiert: 20.01.2017, 08:54

*Sagt zumindest Human Rights Watch

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) warnt in ihren Jahresberichten regelmäßig vor Autokraten und Diktatoren. Typen wie Baschar al-Assad, Wladimir Putin und Abdel Fattah al-Sisi sind in den Berichten Dauergäste.

Im aktuellen Jahresbericht steht nun ein neuer Name: Donald Trump.

Sein Aufstieg – und generell der von Populisten – sei eine Gefahr für westliche Demokratien. "Der Aufstieg des Populismus stellt eine fundamentale Bedrohung der Menschenrechte dar", sagte HRW-Direktor Kenneth Roth bei der Vorstellung des Berichts (tagesschau).

Der Sieg von Donald Trump zeige, dass viele Menschen keine Probleme mehr mit einem starken Führer haben: "Trump und verschiedene Politiker in Europa versuchen mit Rassismus, Fremdenhass, Frauenfeindlichkeit und Nativismus an die Macht zu kommen", sagt Roth. Und sie alle würden behaupten, die Öffentlichkeit akzeptiere Menschenrechtsverletzungen als angebliche Notwendigkeit, wenn dadurch Arbeitsplätze gesichert oder Terroranschläge gestoppt werden. "Diese Geringschätzung der Menschenrechte kann mit großer Wahrscheinlichkeit in die Tyrannei führen."

Hier kannst du dir die Begründung von HRW anschauen:

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AfD-Vortrag an der Uni Magdeburg endet in Prügelei

13.01.2017, 15:57 · Aktualisiert: 13.01.2017, 16:38

Die AfD wollte nur reden – doch dazu kam es erst gar nicht. Linke Studenten haben am Donnerstag eine Veranstaltung der AfD-nahen "Campus Alternative" an der Uni Magdeburg verhindert. Mehrere Studenten und AfD-Anhängern waren aneinandergeraten, sogar die Polizei musste einschreiten. (MDR)

Die Rechtspopulisten brachen die Veranstaltung ab und verließen den Hörsaal. Rund 400 Studenten johlten: