Bild: bento / Frauke Lüpke-Narberhaus

20.10.2015, 11:34 · Aktualisiert: 12.04.2016, 14:21

Seine Mutter betrachtet sich als einzig wahren Menschen auf Erden, sein Vater schreibt auf, was Gott ihm diktiert. Als Manuel, 36, von seiner Kindheit in der Sekte erzählt, raucht er viel und stockt oft. Manchmal lacht er auch. Es hilft ihm, das Vergangene zu ertragen.

Manuel wollte nie öffentlich über früher reden. Er sorgt sich, dass andere in ihm ein Opfer sehen könnten, jammernd und klagend. Dabei spricht er sehr klar, sein Ziel stets vor Augen: Er will andere vor Sekten warnen, damit nicht noch jemand durchmachen muss, was er erlebt hat.

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Meine Eltern betrachteten alle Hunde als Geschenk Gottes, dieser Hund war allerdings ein ganz besonderer: Es war Gottes Sohn Jesus, der meine Mutter gegen alles und jeden verteidigte.

Meine Eltern betrachteten alle Hunde als Geschenk Gottes, dieser Hund war allerdings ein ganz besonderer: Es war Gottes Sohn Jesus, der meine Mutter gegen alles und jeden verteidigte. (Bild: Manuel)

Ich muss elf Jahre alt gewesen sein, als ich erkannte: Alles geht vorbei. Egal, wie schlimm es ist, es geht vorbei. Dieser Gedanke half mir, als ich Maden aus meinen Haferflocken pickte, als ich meine Adoptivgeschwister einsperren musste, als ich in der Geschlossenen lag. Alles geht vorbei.

Nur die Bilder von Tim (Name geändert) verfolgen mich bis heute. Der Junge ist in der Sekte gestorben, eingeschnürt in einem Leinensack, erstickt an seinem Erbrochenen.

Die Sekte haben meine Eltern gegründet. Meine Mutter sieht sich als einzig wahren Menschen auf Erden, mein Vater schreibt Briefe in Gottes Namen, unseren Hund betrachteten sie als Reinkarnation von Jesus.

Ich war in der Sekte immer der Böse, der Besessene, ich fühlte mich ständig von allen bespitzelt und oft wahnsinnig einsam. Innerlich zerrissen, äußerlich unversehrt. Diese Diskrepanz ertrug ich nicht, deswegen habe ich mir eine zeitlang die Arme aufgeschnitten. Das Ritzen war auch eine Starthilfe fürs Gehirn, denn in dem Moment habe ich mich immer gefragt: Was zur Hölle tue ich hier gerade? Danach konnte ich wieder denken.

Schon damals berichtete die Zeitung über meine Eltern.

Schon damals berichtete die Zeitung über meine Eltern.

Früher arbeitete mein Vater als evangelischer Pastor. Als ich drei Jahre alt war, verließ er die Gemeinde – ansonsten hätte ihn die Kirche wohl rausgeschmissen. Der Leitung passte nicht, was mein Vater lehrte.

Er sagt, dass sich Gott in Träumen offenbart. Sie beweisen, dass es ihn gibt, sie sind Wahrheit, allerdings kann nur meine Mutter sie richtig deuten. Aus Liebe zu meiner Mutter spricht Gott auch zu meinem Vater, und er notiert, was er hört. Mehrmals täglich schickte meine Mutter meinen Vater an den Schreibtisch: "Schreib auf, was der Alte dazu sagt.“ Einmal hat der Alte, so nannten sie Gott, meinem Vater gesagt, er solle sich einen Porsche kaufen.

"Es war schwierig, sich davon abzugrenzen": In diesem Video liest und kommentiert Manuel einen Brief von Gott

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Ungefähr 20 Leute sind in der Sekte, davon viele ehemalige Gemeindemitglieder. Sie alle wohnen ein paar Häuser auseinander. Viele erfüllt, was meine Mutter sagt, andere sind meiner Meinung nach krank. Wieder anderen bleibt gar nichts anderes übrig, als an der Sekte festzuhalten: Fast alle haben komplett mit ihrer Familie gebrochen und ihr ganzes Geld in die Sekte gesteckt. Die können nicht auf ihr Leben zurückschauen und sagen: "Oh, da bin ich wohl 30 Jahre einer Nullnummer hinterhergelaufen.“

Als ich noch zu Hause gewohnt habe, traf sich die Sekte alle ein bis zwei Wochen bei meinen Eltern im Wohnzimmer: Erst gab’s Kaffee und Kuchen, dann las meine Mutter einen Brief vom Alten vor, dann erzählte jeder, was er geträumt hatte. Wenn ich mich an keinen Traum mehr erinnerte, erfand ich einen. Danach sagte meine Mutter, dass keiner ein richtig guter Mensch sei – außer sie selbst – und alle schauten bedröppelt.

Alle ein bis zwei Wochen trafen sich die Sektenmitglieder bei uns Zuhause.

Alle ein bis zwei Wochen trafen sich die Sektenmitglieder bei uns Zuhause. (Bild: Manuel)

Später fingen die Mitglieder an, sich zu bespitzeln; alles landete bei meiner Mutter. Einmal fragte ich ein anderes Kind, ob es wirklich den Quatsch glaube, den meine Mutter erzählt. Kurz danach sagte meine Mutter in der großen Runde, ich sei ein schlechter Mensch, böse, hasserfüllt, von den Dunklen besessen. Argumentieren half nicht, schreien oder Türen knallen auch nicht, das bestätigte meine Mutter nur.

Das Bild ist beim Experimentieren mit der Kamera zufällig entstanden, erst Jahre später begriff ich: Es symbolisiert perfekt, wie ich mich als Kind gefühlt habe.

Das Bild ist beim Experimentieren mit der Kamera zufällig entstanden, erst Jahre später begriff ich: Es symbolisiert perfekt, wie ich mich als Kind gefühlt habe. (Bild: Manuel)

Immer wieder träumte meine Mutter, dass ich meinem Bruder hinterherrenne. Sie versucht, mich aufzuhalten, schafft es nicht, und ich falle in ein Jaucheloch mit glatten Wänden. Danach weckte sie mich, mal verzweifelt, mal erbost. Jahrelang tat sie das. Mal tröstete ich sie, mal ignorierte ich sie, mal heulte und brüllte ich, nichts half. Irgendwann schlief ich ein paar Nächte im Wald. Unheimlich, aber ruhig.

Meine Eltern versuchten, mich als Kind möglichst von den Dunklen abzuschirmen. Dazu gehörten Ärzte, Lehrer, Journalisten, Homosexuelle, Muslime, eigentlich alle. Ich ging in keinen Kindergarten, hatte zwar ein Zimmer voller Spielzeug, aber kaum Freunde. Wenn ich nach draußen wollte, durfte ich höchstens mal Tennis spielen oder Fußball, ich gegen die Hauswand.

In den Augen meiner Mutter waren mein leiblicher Bruder und ich eine Spezialanfertigung von Gott für sie, meine drei Adoptivgeschwister hingegen B-Ware, gebraucht und ausgemustert. Natürlich waren alle drei von den Dunklen besessen. Meine Mutter prügelte sie mit einem Kochlöffel, bis er brach, sie zerrte sie an den Haaren über den Boden, sie sperrte sie in ihr Zimmer ein. Darin stand eine Schüssel, wenn die als Toilette nicht reichte, musste ich ihnen den Raum aufschließen.


Auch auf bento: Ich bin weiß, mein Sohn ist schwarz. Manchmal habe ich Angst um ihn.

Einen Jungen aus der Sekte betrachtete meine Mutter als Reinkarnation von Adolf Hitler. Es könne sein, dass der Alte ihn bald holt, das sagte meine Mutter oft. Mit vier Jahren ist er gestorben. Ich war damals neun Jahre alt und bekam plötzlich wahnsinnig Angst vor dem Alten: Was, wenn meine Mutter doch Recht hat?

Meine Mutter sagte oft, ich sei ein schlechter Mensch, böse und hasserfüllt.

Meine Mutter sagte oft, ich sei ein schlechter Mensch, böse und hasserfüllt. (Bild: Manuel)

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, der Junge hatte autistische Züge, er sprach kaum und hatte oft Wutanfälle. Wenn er nicht auf die Toilette wollte, musste er im Flur auf dem Töpfchen sitzen, bis etwas kam, wenn er nicht essen wollte, stopften sie ihm Brei in den Mund. Wenn er sich wehrte, schlug meine Mutter zu, wenn er schrie, drehte sie Musik laut.

Zum Schlafen steckten sie ihn oft in einen engen Leinensack, zogen die Kordel über dem Kopf zu und legten ihn ins Badezimmer auf den Boden, bewegen konnte er sich darin kaum. In diesem Sack musste er sich übergeben. Daran ist er erstickt.

Es fühlt sich gut an, dass endlich jemand hinschaut.

An diesem Nachmittag kam mein Vater mir aus dem Badezimmer entgegen, in seinem Bart klebte das Erbrochene des Jungen. Er hatte wohl versucht, ihn wiederzubeleben. Die Polizei hat die Ermittlungen damals eingestellt, es sah aus wie ein tragischer Unfall.

Zwei andere Aussteiger und ich haben uns entschieden, unsere Geschichte zu erzählen, damit etwas passiert. Nach Berichten in der "Frankfurter Rundschau“ ermittelt inzwischen, rund 25 Jahre später, die Staatsanwaltschaft. Egal, was dabei herauskommt: Es fühlt sich gut an, dass endlich jemand hinschaut.

Das sagt die Gemeinschaft:

Manuels Vater, der Gründer der Gemeinschaft, wehrt sich in einem mehrseitigen Schreiben gegen die Vorwürfe. Er spricht von einer "skrupellosen Hetzjagd", von einer "Rufmordkampagne" und von "Hetzern", die nur ein Ziel verfolgen würden: sein Unternehmen nachhaltig zu schädigen.

Er weist auch von sich, die Gemeinschaft sei eine "Sekte": Dieser Vorwurf sei "ungeheuerlich". Er schreibt: "Wir haben keine Glaubenslehre, kein 'Medium' und keine Kultgegenstände, keine Symbole, keine Liturgien und keine Rituale." Er betont: "Wir haben immer vertreten und uns dafür eingesetzt, dass vor Gott alle Menschen gleich sind und keinem von uns ein Recht zusteht, sich über einen anderen zu erheben."

In diesem Artikel haben wir noch einmal die Vorwürfe zusammengefasst. Dort kommt die Gemeinschaft sowie die Staatsanwaltschaft noch einmal ausführlicher zu Wort.

Meine Eltern versuchten, mich mit Geld und Spielzeug ruhig zu stellen. Selbst als Kind merkt man irgendwann, dass das nicht reicht.

Meine Eltern versuchten, mich mit Geld und Spielzeug ruhig zu stellen. Selbst als Kind merkt man irgendwann, dass das nicht reicht. (Bild: Manuel)

Erst in der Grundschule nahm ich Kinder außerhalb der Sekte richtig wahr: Sie wirkten entspannt und furchtlos, sie gaben Widerworte und machten Quatsch. Einmal durfte ich zum Kindergeburtstag, der Vater hatte für alle Burger gemacht. Weil ich vor dem Essen gehen musste, nahm ich einen mit ins Auto. Ich zog ihn mir in zwei Minuten rein, damit meine Eltern nichts merkten. Fremdes Essen war auch besessen.

Ich hatte als Kind so oft Schimmel im Mund, wenn ich heute Schimmel rieche… Das macht nichts Gutes mit mir.

Ich hatte als Kind so oft Schimmel im Mund, wenn ich heute Schimmel rieche… Das macht nichts Gutes mit mir. (Bild: Manuel)

Meine Eltern lagerten Zuhause palettenweise Haferflocken, die Maden und Motten siebten wir vor dem Frühstück raus. Brötchen und Kuchen holten wir alle zwei Wochen vom Bäcker, am ersten Tag schmeckten sie noch. Obst und Gemüse bekamen wir vom Wochenmarkt: Wir stellten uns neben die Mülleimer und griffen, was die Händler weggeschmissen hatten. Einmal fand ich im Kühlschrank eine Salami, mein damals bester Freund und ich erfanden daraufhin ein neues Wort: salamigrün. Sie war seit zehn Jahren abgelaufen, gegessen wurde sie trotzdem. Wahrscheinlich wollten meine Eltern durch das Bunkern Geld sparen und gleichzeitig vorsorgen: Wer weiß, wann die Welt untergeht?

Einerseits wollte ich lange daran glauben, was meine Eltern sagten und taten. Welches Kind will das nicht? Gleichzeitig hatte ich schon früh dieses diffuse Gefühl: Wo die Liebe ist, stinkt es.

Einmal sprach ich mit meiner Grundschullehrerin, sie wohnte nur ein paar Häuser weiter: Sie kannte meinen Vater als intelligenten, eloquenten, freundlichen und gutaussehenden Mann. Er hat die Menschen schon immer mit seinem Charme eingewickelt. In mir dagegen sah die Lehrerin einen Rabauken, der nie seine Hausaufgaben machte und die Mitschüler ablenkte. Sie glaubte mir nicht. Das habe ich leider oft erlebt.

Die Sekte meiner Eltern hat keinen Namen. Mein Vater und andere Sektenmitglieder haben studiert, einer arbeitet als Richter, ein anderer als Professor an der Uni. Der Sekte gehört ein Medienunternehmen in Hanau, die Mitarbeiter sitzen an iMacs und tragen Hornbrillen. Ist die Sekte deswegen weniger gefährlich?

Ich habe schon als Kind gern fotografiert, heute verdiene ich mein Geld damit.

Ich habe schon als Kind gern fotografiert, heute verdiene ich mein Geld damit. (Bild: Manuel)

In den Monaten vor meinem 18. Geburtstag packte ich meine Koffer, an meinem Geburtstag zog ich aus. Zu der Zeit hatte ich die Schule in der 12. Klasse abgebrochen, ich jobbte auf dem Bau, ging wieder zur Schule, brach wieder ab. Mich interessierte zu der Zeit weder Schiller, noch ertrug ich die Unbeschwertheit meiner Mitschüler. Ich ließ mich beim Bund verpflichten, schmiss hin, machte eine Ausbildung zum Fachinformatiker, brach ab, obwohl ich einen Einser-Durchschnitt hatte.

Mein Vater fotografierte genauso leidenschaftlich wie ich.

Mein Vater fotografierte genauso leidenschaftlich wie ich. (Bild: Manuel)

Dann nahm ich wieder Kontakt zu meinem Vater auf.

Er bot mir in seiner Firma eine Ausbildung zum Mediengestalter an, ich sagte zu. Einerseits hatte es mich schon immer gereizt, zu filmen und zu fotografieren. Außerdem glaubte ich, im Leben außerhalb der Sekte nichts wert zu sein. Letztlich ging es aber vor allem um etwas anderes: Ich sehnte mich nach einem Papa. Ich suchte seine Anerkennung, und ich hatte gehofft, ihn aus der Sekte rauszuholen.

Damals hielt ich meinen Vater für ein Opfer: Ich dachte, er würde so unter meiner Mutter leiden, wie ich es getan hatte.

Während meine Mutter mich nachts weckte, während sie meinen Vater zum Briefe Schreiben abkommandierte, während sie schrie und schlug, blieb mein Vater meist ruhig. Zurückhaltend war er, nett, ein bisschen trottelig. Mit ihm konnte ich über andere Dinge reden als über Träume, er fotografierte genauso leidenschaftlich wie ich, für ihn habe ich mich auch in der Öffentlichkeit nicht geschämt, denn er unterschied zwischen Innen und Außen: Er wusste, dass er seinen Kunden nichts vom Alten erzählen durfte, er wusste, wie er meiner Grundschullehrerin begegnen musste, damit sie ihm glaubt, nicht mir.

Mit Anfang 20 habe ich mir zum ersten Mal Hilfe bei einem Psychologen geholt, irgendwann sagte er zu mir: Deine Mutter ist vor ein paar Jahren in ein kleines Zimmer im Keller gezogen, sie verlässt das Haus nicht, fühlt sich permanent von den Dunklen bedroht, hört Stimmen und kotzt ihr Essen aus, weil der Alte das von ihr verlangt. Und dein Vater? Er hat eine theologische Ausbildung, er schreibt Briefe, in denen steht, er solle sich einen Porsche und eine Rolex kaufen.

Klack. Alles zerbrach.

Als ich begriff, dass ich begriff, dass mein Vater nicht das Opfer war, kaufte ich mir Schlaftabletten und zwei Flaschen Wein. Im Delirium muss ich einen Freund angerufen haben, der die Polizei holte. Ich erinnere mich erst wieder, als ich in der Geschlossenen aufwachte: Da stand mein Vater an meinem Bett. Wie ich ihm und meiner Mutter das nur antun könne? An Details erinnere ich mich nicht, ich weiß nur: Niemals zuvor bin ich so ausgerastet wie in diesem Moment.


Meine Eltern haben mich nie als Menschen gesehen.

Entschuldigt haben sich meine Eltern nie. Schuld waren immer die anderen, weil sie nicht auf ihren Gott gehört haben, weil sie von den Dunklen besessen sind. Das begleitet mich noch immer: Wenn heute was schiefläuft, suche ich die Schuld bei mir.

Zu meinem Vater habe ich seit ungefähr vier Jahren keinen Kontakt mehr, zu meiner Mutter seit etwa zehn Jahren. Ich vermisse nicht sie, aber ich vermisse Eltern. Es tut mir noch heute manchmal weh, wenn Freunde ihre Eltern besuchen, Kuchen essen und die Mama sagt: "Junge, ich bin stolz auf dich."

Meine Eltern haben mich nie als Menschen gesehen. Egal, was ich tat, sie sahen nie mich: Wenn ich meine Mutter anschrie, brüllten die Dunklen, wenn ich ein neues Projekt für die Firma anleierte, hatte mich der Alte gelenkt.

Irgendwann muss Schluss sein: Ich habe genug Energie eingesetzt, um die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Irgendwann muss Schluss sein: Ich habe genug Energie eingesetzt, um die Vergangenheit aufzuarbeiten. (Bild: bento / Frauke Lüpke-Narberhaus)

Heute arbeite ich selbstständig. Ich genieße es, mich selbst zu verwirklichen. Ich liebe es, zu klettern, zu fotografieren, zu jonglieren, Freunde zu treffen und spontan für drei Stunden in die Berge zu fahren oder ans Meer, auch wenn ich dafür hunderte Kilometer im Auto sitze.

Heute denke ich nur noch selten an meine Zeit in der Sekte, das kostet nur Kraft; ich weiß auch nicht, warum ich sie so gut überstanden habe. Vielleicht half mir tatsächlich der Leitgedanke: Alles geht vorbei. Vielleicht halfen mir zwei Freundinnen, die mir immer wieder zuhörten. Ich weiß es nicht, ich muss es auch nicht wissen. Ich weiß nur: Heute geht es mir gut.

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