Bild: dpa / Evan Vucci

Gerechtigkeit

Trump wirft Hurrikan-Opfern Papiertücher zu, macht sich lächerlich

04.10.2017, 10:51 · Aktualisiert: 04.10.2017, 11:39

US-Präsident Donald Trump ist endlich nach Puerto Rico gereist, um den Opfern des Hurrikans "Maria" zu helfen – oder zumindest so zu tun. Stattdessen warf er in einer Kirche den Menschen Küchenpapier zu und machte sich mit seiner aufreizend lässigen Wurftechnik lächerlich.

Die Insel im Außengebiet der USA wurde schwer verwüstet: Zwei Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm fehlt es den meisten Puerto Ricanern noch immer an Strom, Benzin und Nahrungsmitteln. (Zeit

Trumps Verhalten in der Katastrophenregion sorgt für Unmut: Vor allem auf Twitter machten viele Nutzer ihrem Ärger Luft. 

Einige erinnerte Trumps Auftritt an Basketball: 

Andere Nutzer sind fassungslos über Trumps Verhalten in der Krise: 

Trump steht wegen seines nachlässigen Krisenmanagements bereits in der Kritik: Er reiste nicht sofort in das Krisengebiet. Stattdessen beklagte er sich lieber öffentlich über den Protest von Football-Stars gegen ihn. (Faz)

Auch peinlich: Trump verglich den Hurrikan in Puerto Rico mit Hurrikan "Katrina" – und war nicht mal über die aktuellen Opferzahlen informiert. Er sprach von 16 Toten. Seit der Nacht zu Mittwoch ist klar: In Puerto Rico sind mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen.

Wenn man sich eine echte Katastrophe wie Katrina anschaut mit Aberhunderten von Toten, und sieht, was hier bei dem Sturm passiert ist mit 16 Toten, könnt ihr sehr stolz sein.

Und dann redete Trump noch über das gute Wetter in Puerto Rico:

Das ist eine tolle Reise. Euer Wetter ist so gut wie nirgendwo sonst, aber hin und wieder erwischt es euch. Jetzt seid ihr wirklich hart getroffen worden.

Streaming

Diese 3 Top-Serien starten am 4. Oktober nur bei EntertainTV

03.10.2017, 16:41 · Aktualisiert: 04.10.2017, 16:40

Lohnt sich ein zusätzliches Abo?

Cardinal