Bild: Getty Images

04.01.2018, 15:13 · Aktualisiert: 04.01.2018, 17:32

Einst waren US-Präsident Donald Trump und der Breitbart-Journalist Stephen Bannon beste Kumpel. Bannon organisierte Trumps Wahlkampf und zog als dessen Chefstratege mit im Weißen Haus ein.

Mittlerweile ist von der Männerfreundschaft nicht mehr viel übrig. Bannon hat bereits im Sommer das Weiße Haus verlassen, mittlerweile wütet Trump, dass er wohl seinen Verstand verloren habe. (bento)

Der Grund: Bannon soll in einem neuen Enthüllungsbuch über Trump herziehen. Und schmutzige Wäsche über dessen Präsidentschaft waschen.

Das Buch heißt "Fire and Fury: Inside the Trump White House" und wurde vom Journalisten Michael Wolff verfasst. Er beschreibt darin die ersten elf Monate Trumps – vom Wahltag Anfang November 2016 bis Ende Oktober 2017.

(Bild: Henry Holt and Co.)

Eigentlich erscheint das Buch erst am Montag, aber bereits jetzt wurden Auszüge im Magazin "New York" und im "Guardian" veröffentlicht. Im Buch kommt unter anderem Bannon zu Wort. Das Weiße Haus wird als Ort des Chaos beschrieben, in dem keiner genau wisse, was er tue.

Das sind die 6 abstrusesten Passagen:

1/12

Was ist von den Passagen zu halten?

Michael Wolff, der Autor von "Fire and Fury" gilt als umstritten. Das Weiße Haus wirft ihm vor, einseitig recherchiert zu haben und sich zu sehr auf Bannons Meinung verlassen zu haben. Auch soll der Journalist in der Vergangenheit eigentlich vertrauliche Gespräche dennoch veröffentlicht haben.

Gleichzeitig gilt er als knallharter Profi und hat schon viele Polit-Biografien veröffentlicht, unter anderem über den Medienmogul Rupert Murdoch (Meedia). Was an den Aussagen aus "Fire and Fury" dran ist, wird sich wohl erst zeigen, wenn das ganze Buch auf dem Markt ist – und sich weitere Trump-Angestellte äußern.


Style

Dicke Kordeln, sexistische Produktnamen – jetzt steht Naketano vor dem Aus

04.01.2018, 11:55 · Aktualisiert: 05.01.2018, 11:25

Die Gründer aus Essen geben sich mysteriös.

Innerhalb von wenigen Jahren wurde Naketano zur Kultmarke. Das Modelabel aus Essen verkauft Jacken und Pullover mit dicken Kordeln, als Markenzeichen haben die Klamotten provokante Namen. "Ihr Pimmelbergers" heißt eine Jacke, "Der Muschiflüsterer" ein Pullover. 

Nun will die Firma überraschend ihren Betrieb einstellen. Die aktuelle Kollektion soll die letzte sein.

Ausgeliefert wird sie nur noch bis zum 31. Dezember 2018, am gleichen Tag soll der Webshop offline gehen. 2019 wird es kein Naketano mehr geben, verkünden die Gründer Sascha Peljhan und Jozo Lonac in einer Mitteilung.