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05.04.2018, 09:08 · Aktualisiert: 05.04.2018, 09:08

Er warnt vor "Gesetzlosigkeit".

US-Präsident Donald Trump hat die Verlegung der Nationalgarde an die südliche Grenze der USA zu Mexiko angeordnet. Der Grund: Die Situation habe einen kritischen Punkt erreicht. So heißt es in einem von ihm unterzeichneten Dekret.

Die Nationalgarde besteht aus Reservekräften des Militärs. Sie setzt sich aus den beiden Teilstreitkräften der Armee und der Luftwaffe zusammen. Jeder Bundesstaat hat eigene Einheiten. Sie werden etwa bei Waldbränden, Wirbelstürmen, Überflutungen oder bei Ausschreitungen eingesetzt.

Über die Grenze zu Mexiko kommen illegale Einwanderer und Drogenschmuggler aus Mittelamerika in die USA. Dadurch sieht Trump die Sicherheit der Amerikaner in Gefahr und warn vor "Gesetzlosigkeit" an der Grenze.

Eigentlich wollte Trump ja eine Mauer bauen lassen.

Weil sich die Umsetzung dieses Plans verzögert, soll nun offenbar das Militär aushelfen. Heimatministerin Kirstjen Nielsen erklärte, dass die Stationierung sofort beginne. Wie lange der Einsatz dauern soll und wie viel er die USA kosten wird, ist nicht bekannt.

Er ist nicht der erste US-Präsident, der diesen Schritt geht.

Schon unter Ex-Präsident Barak Obama wurden 2010 rund 1200 Nationalgardisten an die mexikanische Grenze geschickt. Unter George W. Bush waren es 2006 rund 600 Männer und Frauen.

In diesen beiden Einsätzen nahmen die Gardisten keine Menschen fest, sie unterstützen die Grenzschützer lediglich bei der Überwachung der Grenze und bei logistischen Aufgaben. Laut Nielsen solle das auch bei diesem Einsatz der Fall sein.

Die Lage an der Grenze ist keinesfalls bedrohlich, die Zahl der Festnahmen an der mexikanischen Grenze sind seit Jahren rückläufig.

  • Im Jahr 2000 waren es 1,6 Millionen Festnahmen
  • Im Jahr 2010 wurden rund 448.000 Menschen festgenommen
  • Im Jahr 2017 hat der Grenzschutz ca. 304.000 Festnahmen gezählt

Die mexikanische und US-amerikanische Regierung arbeiten eng zusammen im Kampf gegen die illegale Migration. Heimatschutzministerin Nielsen traf sich am Mittwoch mit dem mexikanischen Außenminister Luis Videgaray. Dieser sagte, dass "eine Militarisierung der Grenze die bilateralen Beziehungen schwer beschädigen würde." (SPIEGEL ONLINE)


Haha

Dieser Mann zahlt dir Geld, wenn du ihn beleidigst

05.04.2018, 08:31

Carsten Maschmeyers neue Sendung "Start Up!" braucht offenbar Zuschauer.

Du hast eine neue TV-Show, aber die meisten Menschen in den sozialen Netzwerken lästern nur beherzt darüber. Was tun?

Carsten Maschmeyer hat sich da was überlegt. Der Unternehmer ist bekannt aus der Vox-Show "Die Höhle der Löwen", in der Start-Ups um Geld von deutschen Investoren buhlen. Nun hat Maschmeyer seine eigene Show: "Start Up!" läuft seit drei Wochen auf Sat. 1 – aber nicht ganz so erfolgreich wie DHDL.