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Gerechtigkeit

America Second: Trump beschäftigt in seinem Florida-Resort am liebsten Ausländer

05.11.2017, 16:04 · Aktualisiert: 05.11.2017, 16:04

Vielleicht ist US-Präsident Donald Trump doch kein Rassist. Wahrscheinlich ist er aber doch einfach nur ein gewöhnlicher Kapitalist. Das legt zumindest eine Recherche der in Florida erscheinenden Zeitung "The Palm Beach Post" nahe.

Für sein exklusives Privat-Resort Mar-a-Lago beschäftigt Trump in Florida demnach vor allem billige ausländische Arbeitskräfte.

Allein in diesem Jahr wurden 70 Arbeitsvisa für Ausländer ausgestellt, berichtet die Zeitung, darunter Zimmermädchen, Köche und Kellner. Für die vergangene Saison seien nur 64 ausländische Hilfskräfte benötigt worden.

Offiziell hat Trump mit dem Versprechen "America First" die US-Wahl gewonnen. Er will US-Bürgern Arbeitsplätze sichern und Visa-Programme für Ausländer beschränken. US-Firmen, die im Ausland produzieren, attackiert Trump. 

Die Masche mit Mar-a-Lago zeigt die Scheinheiligkeit des angeblichen "Präsidenten des Volkes".

Laut Berichten der "Huffington Post" sollen aktuell 15 Zimmermädchen, 20 Köche und 35 Kellner über die Auslands-Visa in Mar-a-Lago beschäftigt sein. Ihre Löhne dürften nur wenig mit dem Jahrespreis – 14.000 Dollar – für eine exklusive Mitgliedschaft gemein haben. 

Trump bezeichnet das Anwesen als "Winter White House", es hat Privatstrand, Pool und Spa, Tennisplätze und Golfanlagen sowie zwei Ballsäle. Der US-Präsident nutzt es, um an Wochenenden vom warmen Florida aus seine Regierungsgeschäfte zu tätigen – und auch Staatsgäste zu empfangen. (SPIEGEL ONLINE)

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