Bild: EPA/Etienne Laurent

23.10.2016, 12:02 · Aktualisiert: 23.10.2016, 18:26

Was ist passiert?

Ab Montagmorgen will die französische Regierung das umstrittene Flüchtlingslager in Calais räumen. Einen Tag vor der Räumung hat es Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und der Polizei gegeben. Aus einer Gruppe von etwa 50 Personen heraus wurden offenbar Steine auf Sicherheitskräfte. Die Polizei hat Tränengas eingesetzt. Das ist auch auf Fotos aus dem Lager zu erkennen. (Tagesschau)

Klick dich hier durch die Fotos von den Auseinandersetzungen:

EPA/Etienne Laurent
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Das französische Lager ist umstritten: Die Sicherheits- und Hygiene-Bedingungen sollen unzumutbar sein. Behörden hatten die Räumung von Teilen des Lagers bereits im Februar 2016 beschlossen. Zu dieser Zeit lebten dort laut Hilfsorganisationen rund 3500 Menschen. (bento I) Die ersten Hütten wurden im März bereits abgerissen – es herrschte Chaos, Tränengas kam zum Einsatz, Steine flogen und Hütten fingen Feuer. (bento II)

Warum halten sich die Flüchtlinge in diesem Lager auf?

Das Flüchtlingslager liegt in der Nähe des Eurotunnels – die meisten Menschen, die dort ausharren, versuchen nach Großbritannien zu gelangen.

Schätzungen zufolge könnten sich bis zu 2000 Flüchtlinge weigern, das Lager zu verlassen. Die Polizei will bei der Räumung nach eigener Aussage Gewalt vermeiden. Sollten sich die Flüchtlinge weigern, das Lager zu verlassen, müssten die Sicherheitskräfte aber eingreifen, erklärte sie. (Tagesschau)

In der Fotostrecke: So leben die Flüchtlinge im Lager

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Wie geht es für die Flüchtlinge weiter?

Die Flüchtlinge sollen in verschiedenen Aufnahmezentren in Frankreich untergebracht werden. Insgesamt leben in dem Lager nach Schätzungen der Behörden rund 7000 Menschen. Hilfsorganisationen glauben, dass es deutlich mehr sind.

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Hast du das Zeug zum US-Präsidenten?

23.10.2016, 10:01 · Aktualisiert: 23.10.2016, 18:21

Am 8. November wählen die USA einen neuen Präsidenten. Zur Wahl stehen Hillary Clinton und Donald Trump – nur an dich hat wieder keiner gedacht. Klar, natürlich darf man nur als US-Bürger zum Staatsoberhaupt gewählt werden. Aber nehmen wir einfach mal an, du hättest deine Geburtsurkunde erfolgreich gefälscht:

Hättest du das Zeug zum US-Präsidenten?