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Gerechtigkeit

Obama nimmt Abschied. Das sind die emotionalsten Momente seiner Rede

11.01.2017, 08:11 · Aktualisiert: 11.01.2017, 10:22

Am Dienstagabend hat Barack Obama seine Abschiedsrede gehalten. Der heute 55-Jährige war vor acht Jahren zum ersten schwarzen Präsidenten der USA gewählt worden. Am kommenden Freitag wird Donald Trump als neuer US-Präsident vereidigt.

Die Rede war sehr emotional, immer wieder jubelte das Publikum, viele weinten. Einige riefen "noch mal vier Jahre", auch wenn Obama nach zwei Amtszeiten für keine dritte mehr antreten darf. "Das kann ich nicht", sagte er lächelnd.

Wir haben die wichtigsten Momente aus Obamas Abschiedsrede für euch aufgelistet.

Die wichtigsten Momente aus Obamas Abschiedsrede:

1. Eine Erinnerung an die Demokratie

Amerika sei heute ein besseres und stärkeres Land als vor acht Jahren. Aber das dürfe man nicht als Zeichen zum Ausruhen verstehen:

"Demokratie ist dann gefährdet, wo wir sie als selbstverständlich betrachten."
Barack Obama

Jeder einzelne müsse daher an ihr arbeiten, die Bevölkerung mehr Transparenz in der Politik verlangen. "Den Einfluss von Geld in der Politik müssen wir reduzieren", sagte Obama – eine Spitze an Trumps neue Regierung, die reichste in der US-Geschichte (bento).

2. Eine Mahnung an den Meinungsaustausch

Eine Gesellschaft sei an drei Punkten angreifbar: durch soziale Ungerechtigkeit, ethnische Verschiedenheit und unterschiedliches Klassenempfinden. Entlang dieser Punkte entstehen Filterblasen. Davor warnte Obama – vor allem im Netz:

"Wenn du Angst hast, dich mit Fremden im Netz zu streiten, dann versuche, mit jemanden im echten Leben zu reden."
Barack Obama

Sobald sich einige als "amerikanischer" als andere sehen würden, breche die Gesellschaft zusammen, warnte Obama. Jeder trage schließlich den gleich stolzen Titel, den der wichtigsten Rolle im Staat: "Bürger".

3. Eine Ansage zum Weitermachen

Zum Schluss bedankte sich Obama bei allen Amerikanern – und versprach, weiterzumachen. Als Bürger. Über eine neue Rolle für sich selbst sprach er noch nicht. An seine Zuhörer ging zugleich eine Aufforderung, mit der er zu seinem Wahlslogan von 2008 zurückkehrte:

"Ich bitte euch zu glauben. Nicht an meine Fähigkeiten, etwas zu verändern – sondern an eure."
Barack Obama

Obama endete seine Rede mit den Worten: "Yes We Can. Yes We Did. Yes We Can."

Die komplette Rede könnt ihr hier beim "Telegraph" nachlesen. Unsere Artikel über Obamas Wirken als Präsident findet ihr hier.

Auch an seine Frau Michelle und seine Töchter Malia und Sasha hat Obama rührende Worte gerichtet:

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Am kommenden Freitag wird Donald Trump neuer US-Präsident. Hier könnt ihr euch durch sein bisher bestätigtes Kabinett klicken:

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