Bild: Joe Toth/ PA Wire/ dpa

Gerechtigkeit

Denkt endlich an die Erfolge der Frauen! Andy Murray hat es wieder getan

13.07.2017, 14:11

Unter den besten Tennisspielern dieser Welt, ist er wohl der größte Feminist. Schon im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen zeigte Andy Murray uns das mit einer kurzen, aber sehr treffenden Antwort auf die Frage eines Reporters:

Der Brite hatte gerade zum zweiten Mal in Folge Gold bei Olympia gewonnen. Der BBC-Reporter John Inverdale beglückwünschte ihn daraufhin: "Sie sind die erste Person, die bei Olympia zwei Goldmedaillen im Tennis gewonnen hat." Falsch. Murray stellte klar: "I think Venus and Serena [Williams] have won about four each." Was er erreicht hatte, hatten die beiden schon längst geschafft. (bento)

Nun hat Murray – übrigens Nummer eins in der Welt – es wieder getan. Dieses Mal brauchte es nur zwei Wörter, um einem Reporter klar zu machen: Denkt endlich mal an die Erfolge der Frauen!

Murray war am Mittwoch in Wimbledon im Viertelfinale ausgeschieden. Nach dem Spiel befragten ihn Reporter zu seinem Gegner Sam Querrey. Dieser sei der erste amerikanische Spieler in einem Grand-Slam-Halbfinal seit 2009. (Washington Post)

Murray unterbricht ihn: "Männlicher Spieler."

In den vergangenen beiden Jahren hieß die Wimbledon Siegerin nämlich Serena Williams.

Schade, dass Murray immer wieder darauf hinweisen muss. Aber gut, dass es jemand tut. Findet auch seine stolze Mutter:


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Die Junge Union Bayern hat einen Tweet von Martin Schulz gefälscht

13.07.2017, 12:50 · Aktualisiert: 25.07.2017, 17:50

Und gibt es auch noch zu

Es ist nicht mehr lang bis zur Bundestagswahl, rund 70 Tage sind es noch. Die Parteien überlegen sich, mit wem sie sich eine Regierung vorstellen könnten, was sie in Zukunft ganz anders machen wollen und wie sie ihre Spitzenkandidaten am besten präsentieren. 

Die Junge Union Bayern – die Jugendorganisation der CDU und CSU – hat sich jetzt einer fragwürdigen Methode bedient, um die politische Konkurrenz auszustechen. Sie erfand einen Tweet von Martin Schulz.

Darum geht es: