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Gerechtigkeit

Diese Bilder zeigen, wie die Polizei AfD-Gegner in Hannover wegräumt

02.12.2017, 11:14 · Aktualisiert: 02.12.2017, 20:39

Mit dem Wasserwerfer gegen Demonstranten – bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Linke Demonstranten haben am Samstag versucht, den Bundesparteitag der AfD zu blockieren. Mehrere Hundert AfD-Gegner versammelten sich in der Nähe des Kongresszentrums.

Ihr Motto: "Unsere Alternative heißt Solidarität".

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Den Gegendemonstranten standen Hunderte Polizisten gegenüber. Sie sollten dafür sorgen, dass die Politiker ins Zentrum kommen und dort beraten können.

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Am Morgen begannen die Polizisten damit, die Straßenblockade zu räumen.

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Die Polizei setzte Pfefferspray ein.

(Bild: dpa/Julian Stratenschulte)

Und Wasserwerfer.

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Die Demonstranten blieben sitzen.

(Bild: dpa/Peter Steffen)

Bis auf einer.

(Bild: dpa/Peter Steffen)

Hier ist ein Video von der Situation, gedreht von einem Journalisten.

Die Linke hielt nichts von der Maßnahme. Es sei zu kalt.

Auch der Sprecher der Grünen Jugend kritisierte den Einsatz:

Einige Demonstranten versuchten trotzdem so lange auf der Straße auszuhalten, wie sie konnten.

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So wollten sie die Zufahrtswege zum Kongresszentrum behindern.

(Bild: Getty Images/Alexander Koerner)

Laut der Polizei wurden mehrere Beamte bei Auseinandersetzungen mit den Demonstranten verletzt. Unter anderem sei ein Polizist durch einen Flaschenwurf an der Hand verletzt worden. Ein Demonstrant habe sich das Bein gebrochen, er habe sich mit anderen Demonstranten an einer Metallpyramide festgekettet.

Bereits am Freitagabend hatten etwa tausend Menschen gegen die rechte Partei demonstriert.

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Unter dem Motto "Keine Angst für niemand" zogen sie begleitet von Polizisten durch die Innenstadt. Es kam nicht zu Gewalt.

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Der AfD-Parteitag sollte eigentlich um 10 Uhr starten. Der Beginn verzögerte sich allerdings um etwa eine Stunde. Grund: die Demo.

Was ist auf dem Parteitag denn passiert?

Spannend war vor allem, wie die AfD sich personell aufstellen wird. In der Partei ringen rechts-konservative und rechtsradikale Politiker um die Macht. Auf dem Parteitag wurde Jörg Meuthen als einer von zwei Sprechern der Partei bestätigt. Er erhielt 72 Prozent der Stimmen. An seiner Seite wird künftig Alexander Gauland die Partei führen. Er war bisher schon Fraktionschef im Bundestag, hat bei der AfD ohnehin das Sagen. 

Zuvor war es zu einer Kampfabstimmung gekommen. Die Kandidaten: Georg Pazderski, er wird dem vergleichsweise moderaten Lager zugerechnet, und Doris Sayn-Wittgenstein, eine Vertreterin des rechten Flügels.

Sie hatte nach einer scharfen Rede zunächst mehr Stimmen als ihr Konkurrenz erhalten, jedoch nicht über 50 Prozent. In einer zweiten Abstimmungsrunde lag Pazderski knapp vorne, doch auch er schaffte die notwendige Mehrheit nicht. 

In der Folge wurde die Sitzung unterbrochen. In der kurzen Pause wurde hektisch verhandelt. Dann trat Gauland überraschend an, offenbar ist seine Kandidatur ein Versuch, die beiden Flügel zu befrieden.

Nach dem Ende der Blockade zogen nach Polizeiangaben 6500 Menschen weiter durch die Stadt, um gegen die AfD zu protestieren.

Zusätzlich hatten Gewerkschaften zu einer Kundgebung mit rund 3500 Teilnehmern aufgerufen. Das Motto: "Unser Hannover – bunt und solidarisch."

Die Demos gegen die AfD sind kein neues Phänomen. Bereits in der Nacht nach der Bundestagswahl hatten Tausende Menschen in diversen Städten gegen die AfD demonstriert. Warum? Zum Beispiel, weil dank der AfD zahlreiche Rechtsradikale in den Bundestag einziehen. Hier erfährst du mehr:


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