Bild: Getty Images/Allison Joyce

Grün

Umweltverschmutzung tötet jährlich 9 Millionen Menschen

20.10.2017, 12:56 · Aktualisiert: 20.10.2017, 12:56

Weltweit sterben jedes Jahr Millionen von Menschen wegen Umweltverschmutzung. Das geht aus einer umfassenden neuen Studie hervor. Allein für das Jahr 2015 zählten die Forscher etwa neun Millionen Todesfälle – aufgrund von Schadstoffen in der Luft, im Wasser und im Boden. Aber auch wegen verschmutzter Arbeitsplätze sterben demnach viele Menschen.

Die Studie ist die bislang umfangreichste Untersuchung zu den globalen Folgen von Umweltverschmutzung. Sie zeigt, wie extrem sich unser schädlicher Umgang mit der Natur auf unsere Gesundheit auswirkt: Wir machen nicht nur die Umwelt kaputt, sondern auch uns selbst.

Die Fakten der Studie:

  • Die meisten Todesfälle gibt es in armen Ländern oder Schwellenländern.
  • Vor allem dort, wo Länder rasch neue Fabriken aufbauen, um global mithalten zu können.
  • Darunter: Indien, Pakistan, China, Bangladesch und Madagaskar.
  • Die wichtigsten Todesursachen sind Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Lungenkrebs.
  • Am schlimmsten ist die Luftverschmutzung – vor allem Smog – mit 6,5 Millionen Todesfällen.
  • Die zweitgrößte Gefahr ist verschmutztes Wasser – durch das Infektionen übertragen werden – mit 1,8 Millionen Toten.
  • Damit sterben mehr Menschen an den Folgen der Umweltverschmutzung als an

Die Studie wurde von Dutzenden Wissenschaftern zusammengetragen, sie beruht auf Daten aus 130 Ländern und wurde im Medizin-Fachblatt "The Lancet" veröffentlicht. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass der voranschreitende Klimawandel diesen Befund wohl noch verschlimmern wird. Dann würden noch mehr Menschen ihr Leben verlieren. Dieses Ergebnis sei aber nicht unausweichlich, sagt Philip Landrigan, einer der Vorsitzenden der Studien-Kommission. "Der Kampf gegen Umweltverschmutzung kann gewonnen werden." ("Washington Post")

Hier kannst du dir die Ergebnisse der Studie in einer interaktiven Karte ansehen.

China hat die Gefahr schon erkannt:


Queer

Der "Playboy" macht zum ersten Mal ein Transgender-Model zum Playmate

20.10.2017, 12:33 · Aktualisiert: 20.10.2017, 14:32

Und viele Leser haben ein Problem damit.

Die 26-jährige Ines Rau wird Playmate in der November/Dezember-Ausgabe des "Playboy". Das gab das Magazin auf Twitter bekannt. Die Französin ist das erste Transgender-Model in der 64-jährigen Geschichte des Magazins, das diesen Titel bekommt. 

Ihr Foto wird in der Mitte des Playboys zu sehen sein, als sogenannter "Centerfold".