Bild: Getty Images/Unsplash; Montage: bento

Grün

Die USA und Syrien sind nun als einzige nicht beim Pariser Klimavertrag dabei

24.10.2017, 11:32 · Aktualisiert: 24.10.2017, 11:35

Nicaragua unterzeichnet das Pariser Abkommen zum globalen Klimaschutz. Das gab die Vizepräsidentin Rosario Murillo am Montagabend bekannt (SPIEGEL ONLINE).

Nicaragua war zusammen mit Syrien das einzige Land, dass das Abkommen bislang nicht unterzeichnet hatte. Dann kamen im Juni die USA hinzu, nachdem US-Präsident Donald Trump den Austritt vom Abkommen verkündet hatte.

Nun ist Nicaragua künftig beim Pariser Abkommen dabei – und die USA bleiben allein mit Syrien zurück, also an der Seite eines kaputten Staates ohne richtige Regierung.

Die USA sind nach China der weltweit zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen – der Hauptursache für die Erderwärmung (Zeit). Ex-Präsident Barack Obama hatte sich daher für eine Reduzierung des Ausstoßes eingesetzt und in das Pariser Abkommen eingewilligt.

Trump hingegen will in den USA neue Jobs schaffen, indem er vor allem die umweltschädlichen Erdöl- und Automobilindustrien fördern will (bento).

Das Pariser Abkommen

Der Vertrag ist eine Einigung von 195 Ländern, gemeinsam mehr für den Klimaschutz zu tun. Er wurde im Rahmen der Klimakonferenz in Paris im November 2015 ausgehandelt – und gilt als großer Durchbruch. 

Hier erfährst du mehr über das Abkommen.

Laut Vizepräsidentin Murillo habe Nicaragua die entsprechenden Dokumente zur Teilnahme am Abkommen bereits an die Vereinten Nationen weitergeleitet. Der Klimavertrag sei "das einzige Instrument das wir auf der Welt haben, um in Einheit von Wunsch und Handlung dem Klimawandel und Naturkatastrophen zu begegnen", sagte sie im nicaraguanischen Radio. (The Guardian)

Nicaraguas Regierung hatte das Pariser Abkommen nie abgelehnt, weil sie den Klimawandel leugnen – ursprünglich gab es Bedenken, dass der Vertrag nicht weit genug geht. Das kleine Land in Zentralamerika wird oft von Hurrikans heimgesucht und ist den Folgen des Klimawandels drastisch ausgesetzt.

Nicaragua wollte sich daher für noch härtere Maßnahmen einsetzen. Nun sagt die Regierung: Wenn es nicht besser geht, dann soll wenigstens erst mal das Pariser Klimaabkommen weiterhelfen.

Das sind die Folgen des Klimawandels:

Getty Images/Ulet Ifansasti
dpa/Kay Nietfeld
Getty Images/Robertus Pudyanto
Getty Images/Allison Joyce
Getty Images/David McNew
dpa/Mario Hoppmann
EPA/Dennis M. Sabangan
1/12

Die Bedenken Nicaraguas sind nicht unbegründet: Für viele ist der Klimavertrag nur symbolisch, die Ziele werden kaum eingehalten.

Die Zusagen zur Reduzierung von CO2 und anderen Schadstoffen sind nicht verbindend, die einzelnen Länder müssen sich nicht an die definierten Ziele halten. Auch Deutschland geht bislang nicht entschieden genug vor. Die selbst gesteckten Klimaziele für 2020 und 2030 wird Deutschland vermutlich nicht erreichen, ergaben jünst Zahlen des Umweltbundesamtes. (SPIEGEL ONLINE)


Haha

Halloween-Verkleidung from hell: Donald Trump bietet Kürbis-Cap an

24.10.2017, 11:07 · Aktualisiert: 26.10.2017, 08:46

Einige wollen deshalb jetzt Halloween abschaffen

Donald Trump lehrt dich das Fürchten. Nein, nicht so wie du jetzt denkst. Dieses Mal geht es um Halloween-Ausstattung. In seinem Webshop gibt es jetzt eine Cap in Kürbis-Optik. Und so gruselig sieht das aus: