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Grün

McDonald's knickt vor jungen Menschen ein und verzichtet auf Plastikbecher

11.01.2018, 08:16

In einigen Ländern verkauft McDonald's Getränke immer noch in Bechern aus Styropor. Auch in den USA. Die Becher sind günstig in der Herstellung und sie halten Drinks warm oder kalt. Das Problem: Diese Becher werden kaum recycled. Die Verfahren dazu sind aufwendig und teuer, außerdem müsste man die Becher erstmal getrennt sammeln. Schmeißt man sie auf Müllkippen, verrotten sie nicht.

Nun will das McDonald's die Plastikbecher endlich verbannen. Der Grund dafür ist aber weniger ein schlechtes Gewissen, sondern viel mehr die Einstellung vieler junger Menschen, die zunehmend auf den Umweltschutz achten. Styroporbecher sind einfach nicht mehr cool. (Chicago Tribune)

Außerdem fordern Aktionäre von McDonald's seit einiger Zeit ein Umdenken. 32 Prozent der Anteilseigner stimmten für ein Verbot. Um sich künftigen Ärger zu ersparen und nicht als mieser Umweltsünder dazustehen, sollen die Styropobecher bis 2020 verschwinden. Aktuell sollen sie 2 Prozent der eingesetzten Verpackungen ausmachen.

Andere Fastfood-Ketten wie zum Beispiel Dunkin’ Donuts verkaufen weiterhin Getränke in Styroporbechern. Zumindest dort, wo sie noch dürfen: New York hat den Bechern den Kampf angesagt und sie 2015 verboten. Nur Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als zwei Millionen Dollar im Monat konnten sich von der Regelung freistellen lassen. (Reuters)


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Nach dem Attentat auf Deniz Naki vernimmt die Polizei Familie und Freunde des Fußballers

10.01.2018, 18:10 · Aktualisiert: 11.01.2018, 07:04

Am Sonntagabend hatte ein Unbekannter auf Deniz Naki geschossen. Der deutsch-kurdische Fußballer fuhr da gerade mit dem Auto über die A4, die Kugeln trafen zum Glück nur seinen Wagen und nicht ihn. (bento

Naki blieb unverletzt. Sicher fühlt er sich aber seitdem nicht. Das liegt unter anderem an der Reaktion der Polizei